Glossar
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|---|---|
| A | |
| Allergie |
Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf immer mehr Dinge. Widernatürliche Lebensverhältnisse und Produkte sind häfig die Ursache. Schimmelpilz, Hausstaub, Elektrosmog (u.a. aufgrund synthetischer Materialen), sind neben Stress und Ernährung häufige Auslöser. Im Schlafumfeld schützt man sich durch Verwendung natürlicher Materialien, mit guten Klima-Eigenschaften, Vermeidung von Elektrosmog, sowie durch gute Raumlüftung. Die häufigste Form ist die sog. Hausstaub-Allergie, meistens eine Eiweiss-Reaktion, ausgelöst durch den Feinstaub der Ausscheidungen von Milben, welche sich an den Hausstaub hängen und im Raum verteilen; dies ist dank TN-MP-100 im häuslichen Bereich kontrollierbar geworden. Betroffene sollten bitte auch das lesen: Merkblatt BioNeem |
| Alpenland-Wolle (Schurwolle) |
Unsere Schafschurwolle (s.u.) entstammt ausschließlich der Schur alpenländischer Schäfereigenossenschaften, also artgerechter Tierhaltung.
Die Wolle wird weder chemisch vorbehandelt noch unnötig transportiert. So verfügen wir stets über naturreine und ökologisch korrekte Ware, die gemäß chemischer Analyse der Qualität von Bio-Wolle entspricht. Mehr über Schurwolle |
| B | |
| Baubiologie | ist die Lehre vom gesunden Haus, das hiesige Pendant zu Feng Shui, angefangen beim guten Platz, über die richtigen Materialien, bis zum gesunden Raumklima. Grundinformationen gibts bei Wikipedia und die beste Info-Seite ist Baubiologie.de |
| Bw./Baumwolle |
Baumwolle verwenden wir entweder als Tuch (Drell, Jersey, Frottee, Velours) oder als weiches Vlies / Baumwollwatte. Baumwolle ist antistatisch und hautfreundlich und sorgt neben der genialen Diffusionswirkung auch dadurch für ein angenehmes Schlafklima.
Warum wir nicht grundsätzlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden: |
| Bio | biologisch, meint den Anbau pflanzlicher Rohstoffe auf natürliche, ursprüngliche Weise, ohne chemische Hilfsmittel. Ein Bio-Produkt muss aber nicht öko sein, z.B. Düngung mit Gülle, weltweit transportierte Lebensmittel oder das brisanteste Beispiel: Bio-Diesel, ein ökologisches Desaster. |
| BioNeem |
Die Wirkstoff-Formel TN-MP100 nach Prof. Remboldt leistet natürliche Milben-Prophylaxe und
ermöglicht Hausstaub-Allergikern normalen Schlafkomfort. Das Mittel kann als Spray auch für
das Bettumfeld und andere Polster eingesetzt werden. Bei Interesse senden wir Ihnen gern weitere Information. Sie können es auch in der Apotheke kaufen, unter der Bezeichnung "Milbiol". Merkblatt BioNeem |
| D | |
| Diffusion |
Durchgang von Feuchtigkeit durch die membran-artige Oberfläche organischer Materialien, (hier) konkret der Transport von Schweissfeuchte. Naturfasern sind in hohem Masse diffusionsfähig. |
| Doppeltuch |
Ein doppelt, also zweiseitig gestricktes Tuch (auch Verbundstoff) , mit geschmeidiger Oberseite (feiner Faden) und weichem Füllfaden im Innern, für mehr Volumen. Elastisch, weich und durch den Aufbau Luftkammern bildend, also wärmend. |
| E | |
| Elastizität | Elastizität Das entscheidende Kriterium des Naturlatex/Kautschuk. Der reine Naturlatex weist die deutlich beste Punktelastizität aller elastischen Materialien auf. Das Messkriterium ist der sogenannte SAG-Faktor |
| Elektrostatik/-smog |
Unter Elektrosmog versteht man die überlagerung von elektrischen Feldern. Im Bett erzeugen synthetische Materialien elektrostatische Ladung durch Reibung. Diese setzt, ähnlich der elektromagnetischen Strahlung die Haut unter Spannung und erzeugt Stress. Umfangreiche Information zu diesem Thema gibts vom Umweltministerium NRW: in der Info-Broschüre Elektrosmog |
| F | |
| Flausch-Wolle (Hochflor-Wolle) | Ein patentiertes Verfahren bei dem die Wollfasern "stehend" verarbeitet werden, statt liegend, macht das Vlies deutlich bauschiger, atmungsaktiver, widerstandsfähiger und spürbar anschmiegsamer / kuscheliger, eine wohltuende Druckentlastung für die Haut. Richtig eingesetzt ist diese Wolle ein grosser Gewinn an Nutzungsqualität und Komfort, natürlich aus naturreiner Alpenland-Schafschurwolle - exklusiv in unseren bioFUTONs. |
| Futon |
stammt ursprünglich aus dem Japanischen und steht für "Schlafplatz".
Die seit zweitausend Jahren kultivierte Matte aus geschlagenen Baumwollfasern in einem hübschen Bezug ist sehr dünn, damit sie rollbar und bei engem Wohnraum tagsüber beiseite zu räumen ist. Je nach Alter und sozialem Status verfügte der Futon-Schläfer über mehrere solcher Matten zu seinem Schlafkomfort. Das europäische Futon stammt aus den 80ger Jahren und erweitert die hautsympathische und Klima aktive Baumwolle um weitere Klima- und Hygiene aktive Fasern, wie Schurwolle, Kokos, Rosshaar, sowie den hoch elastischen Naturlatex, um eine dauerhafte Elastizität zu erreichen. Dadurch werden unsere voluminösen und tragfähigen Futons zu Langzeitpolstern von höchstem Komfort. In unseren FUTONs ist so viel Naturlatex wie nötig, um eine gute Elastizität zu erreichen und so viel Naturfaser wie möglich, um das Bett-Klima zu optimieren. Das Futon ist an der Oberfläche nicht gesteppt, sondern geheftet und dadurch geschmeidiger als konventionelle Matratzen. FUTON bietet - trotz des hohen Latex-Komforts - ein erdverbundenes Liegegefühl, man könnte meinen, seinen Körper besser wahrzunehmen. Darüber hinaus ist die klimatische Wirkung faszinierend, ein Futon ist immer trocken, schnell warm, doch nie zu sehr. Aufgrund seines Feuchtehaushaltes und des Naturhaar-Anteils ist Futon sehr hygienisch. Keine Pflege, die nicht jede Matratze bräuchte, ist mehr nötig. Die feinen Fasern der Baum- und Schurwolle lassen sich durch viel Frischluft und ein Frühlings-Sonnenbad stets zu neuer Frische inspirieren. Bitte schauen Sie auch unter Gebrauchstipps für Futons. |
| Frieren | siehe Artikel Naturhaar-Decken: (in Bearbeitung) |
| G | |
| Gebrauchstipps | Gebrauchstipps für Futons |
| Grösse |
Welche Grössen gibt es / welche brauche ich ? Dies ist grundsätzlich eine individuelle Entscheidung. Es gibt fast alle Produkte in fast jeder Breite und Länge, bis 220 x 240 cm. Hier ein paar Tipps: bei der Länge nehmen Sie Ihre Körpergrösse plus ca. 20 cm. Ein Bett ist eher wie ein Kuschel-Pulli als ein Massanzug und den wählen Sie auch nicht zu knapp. Bei der Breite ist der/die einzeln Schlafende mit 120 bis 140 cm gut bedient, Paare schlafen je nach persönlichen Gewohnheiten ab 140 cm (vor allem junge) bequem und kommen im Regelfall gut mit 160 (bis 180) cm Breite hin. Ein wenig kann auch das Bettmodell eine Rolle spielen. Was das Futon betrifft, so ist die Spannkraft durch den Bezug natürlich umso grösser, je schmaler es ist. Schmale Futons gleicher Bauweise sind folglich fester als breite. Mehr Info zur richtigen Wahl gibt es unter Kauftipps |
| H | |
| Hausstaub-Allergie |
(vorw.) Eiweiss-Reaktion, ausgelöst durch die Feinstaub grossen Ausscheidungen der Hausstaubmilbe, die sich an den Hausstaub hängen und im Raum verteilen. Weiter Info unter Allergie und BioNeem |
| Herkunft | Die Herkunft unserer Materialien ist uns bekannt. Alle textilen Materialien werden in Deutschland und Österreich hergestellt / veredelt. Unser Naturlatex stammt aus Deutscher Produktion in Indonesien. |
| J | |
| Jersey | ist ein leichtes, glatt gestricktes, elastisches Tuch. Der Name verweist auf den Ursprung (die Briten waren in der Textilindustrie ziemlich vorne im 17.-19. JH). |
| K | |
| Kautschuk |
von CA-HU-CHU - tränender Baum. Begriff der Maja für den Gummibaum "Hevea brasiliensis" aus dessen Rindensaft der Kautschuk gewonnen wird; einst, wie der Name verrät, aus Südamerika stammend, heute überwiegend in Süd-/Ostasien angesiedelt ... siehe Naturlatex |
| k. b. A. |
"kontrolliert biologischer Anbau" - natürlicher Anbau in Fruchtfolge, ohne Kunstdünger,
ohne Pestizide und sensibler Wasserverbrauch sind die ökologisch wichtigen Aspekte an Naturtextilien aus k.b.A.,
neben den ethischen, wie Nahrung, Bildung und körperliche Unversehrtheit der BaumwollarbeiterInnen. Die Echtheit des kontr. biol. Anbaus wird von unabhängigen,
staatl. gepüften Instituten kontrolliert. Wir sind Mitglied im IVN (Intern. Verband d. Naturtextilwirtschaft) und unsere Bio-Baumwolle ist zertifiziert nach GOTS. Zurück zur Baumwolle |
| Klima-aktiv | Naturfasern sind in hohem Maße Feuchte- und Luft durchlässig und sorgen dadurch für einen trockenen, gesunden Schlafplatz. |
| Kokosfaser |
Aus der Schutzhülle der Kokosnuss - stabil, elastisch, klimatisch und obendrein Insekten abweisend, auch "vegetabiles Rosshaar" genannt. Kokosfasern sorgen im Futon - wie Rosshaar - für eine gute Belüftung und zusätzliche Stabilität. Die Auswahl zwischen Kokos und Rosshaar ist im wesentlichen Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Kokos ist minimal fester. zum Datenblatt Kokosfaser |
| Kontaktfläche | Meint die Fläche des Körpers, die beim Liegen mit der Matratzen-Oberfläche in Kontakt ist. Eine gute Matratze bietet Elastizität (Konturanpassung) und Stabilität, ohne den Körper unnötig zu umschliessen. |
| L | |
| Latex | Der Begriff Latex ist uns zu allgemein und wird häufig missbraucht. Deshalb sprechen wir von Natur-Latex oder Natur-Kautschuk, was bedeutet, dass 100% der enthaltenen Polymere aus reinem Latex-Saft vom Gummibaum "Hevea Brasiliensis" stammen und der Latex mindestens 95% Polymere enthällt (3-5% sind "Aufschäumer"), also keine Streckmittel. Mehr dazu unter Naturlatex. |
| latexierte Kokosfaser | Wenn Kokosfaser mit Naturlatex besprüht und vulkanisiert wird, entsteht ein feder-elastisches Material mit besten Klima-Eigenschaften; wir nennen es Gummikokos. |
| M | |
| Massivholz |
Aus dem vollen Holz, im Gegensatz zu Schichtholz, Sperrholz, Multiplex, MDF oder Spanplatte; stabverleimtes Holz gilt auch als Massivholz. Hier ist eine gut gemachte Schreiner Info-Seite mit viel Holzkunde. |
| Molton | Ein Molton-Schoner ist ein weiches Baumwoll-Tuch mit Spanngummis an den Ecken, für Hygiene und Fleckenschutz. Es beeinträchtigt die Liege-Eigenschaften nicht und ist leicht waschbar, bis 95 Grad und trocknerfähig. Für Allergiker besonders empfehlenswert. schützt es zusätzlich. Bei uns nur in kbA-Qualität (Bio). |
| N | |
| Naturlatex, 100% |
100% Naturlatex enthält keine synthetischen Polymere oder andere, verlängernde Beimischungen und nur so entsteht die besondere Qualität: es ist die
chemische Struktur der extrem langen Molekülketten, die sich bei der Vulkanisation bilden, welche die einzigartige Elastizität des Naturlatex erzeugt.
Mikroskopisch betrachtet könnte man sich das Material wie ein engmaschiges 3-dimensionales Netz vorstellen, das in jede Richtung dehnbar ist. Der Naturlatexschaum, der Kern für Kern in mächtigen Stahlformen gebacken wird, ist zellulär atmungsaktiv (wenn auch nur in geringem Umfang, aufgrund seiner Dichte) und eben hochelastisch. Deshalb ist er speziell für den Einsatz als Schlafpolster, aus ergonomischer Sicht optimal und der beste Werkstoff den wir kennen. Eine weitere Folge der hohen Dehnbarkeit, die wir auch Punktelastizität nennen, ist die Haltbarkeit, die ebenfalls jedes übliche Mass übersteigt. Sagen wir es so: ein Naturlatexschaum-Kern hoher Qualität ist nach 10 Jahren Nutzung, weder spürbar, noch (relevant) messbar verbraucht. In der Matratze, als Vollpolster erzeugt der Naturlatexschaum eine enorme Körperanpassung, die ein wenig das Gefühl der Schwerelosigkeit gibt. Im Futon ist dieser Effekt nicht so stark, aufgrund der vielen Naturfasern, doch eben diese hält der Naturlatex in Bewegung und damit langfristig in Form. Allergie: eine allergische Reaktion auf Naturlatex ist zwar nicht auszuschliessen, aber bislang (zumindest in der Form eines Polsterkernes) bislang nicht bekannt. Wenn Sie Eiweiss-Allergiker sind und Sorge haben, lassen Sie sich ein Probestück des Naturlatex zum testen zusenden. ökologie: der Rohstoff Kautschuk wird vollkommen zersetzt, aber die 3-5% Backmittel (Phosphor, Sulfate) würden sich teils im Trinkwasser ablagern. Deshalb gehört ein Naturlatex-Kern in die Müllverbrennung, wo er allerdings einen guten Brennwert (für Fernwärme), bei minimalen Rückständen aufweist. Da der Naturlatexschaum aber eine sehr hohe Haltbarkeit aufweist, ist die ökobilanz gut, im Vergleich zu anderen Schäumen. Entstehung/Geschichte: der ursprünglich in den Lateinamerikanischen Tropen angesiedelte Baum "Hevea Brasiliensis" produziert mit der Photosynthese den milchigen Saft, den bereits die Maya zu nutzen wussten (vermutlich wurde dort der Fussball geboren und nicht in England) und aus dem wir unseren kostbaren Rohstoff gewinnen. Im 18. Jhdt. schmuggelte ein Engl. eine Schiffsladung Keimlinge, des kostbaren und von den Spaniern streng bewachten Gutes, in die Asiatischen Kolonien der Brit. Krone. Die Legende erzählt, es habe nur eine Handvoll der Keimlinge überlebt und bildete die Grundlage für den Siegeszug des wunderbaren Materials um die Welt. John Dunlop modifizierte um die vorletzte Jhdt.wende die von Charles Goodyear entwickelte Vulkanisation dergestalt, das dauerelastischer Schaum entstand, den wir bis heute auf diese Weise produzieren. zum Datenblatt Naturlatex (mit aktuellem Reinheits-Zertifikat) |
| O | |
| öko |
ökologisch meint den bewussten / sensiblen den Umgang mit natürlichen Ressourcen im Sinne des Erhalts der natürlichen Umwelt. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe in vernünftigem Maße und regenerativer Energie sind zwei wichtige Komponenten. Ein öko-Produkt muß nicht 'bio' sein (z.B. ein 5l-Auto), ein Bioprodukt muß nicht 'öko' sein (z.B. Import-Früchte aus übersee). |
| Organic Cotton | Organic Cotton ist die internationale Bezeichnung für Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, kbA. |
| P | |
| Punkt-Elatizität | Meint die Stauchung oder Dehnung eines beliebigen Punktes der Oberfläche mit möglichst geringer Wirkung auf den Rest der Fläche. Je kleiner die beeinträchtigte Fläche, desto höher die Punktelastizität. Gegensatz: Flächen-Elastizität. Schaubild: SAG-Faktor. Naturlatex hat die höchste P. aller Polstermaterialien, im Gegensatz zu Flecht-Ferderkern. |
| Q | |
| Qualitätsgrundsätze |
Futons von FUTONWERK sind alle unter eindeutigen Qualitätsgrundsätzen gefertigt: Wir achten darauf, unsere Zutaten von erfahrenen Anbietern zu kaufen und bestimmen exakt die Qualität, die wir brauchen. Wir achten darauf, dass die Rohmaterialien bereits seitens unserer Zulieferer nach klaren Kriterien (i.d.R. gemäß QuL und vom ECO-Institut, Köln) auf relevante Schadstoffe geprüft und für unbedenklich erklärt sind. Wir achten darauf, dass unsere Produkte stets auf ordentlich handwerkliche, detaillgenaue Weise gefertigt werden. Wir achten darauf, unsere Rohstoffe, wie Produkte, nicht unnötig zu transportieren. Und wir achten darauf, unsere Leistung zum bestmöglichen Preis zu erbringen, damit möglichst viele Menschen in den Genuß dieser Qualität kommen können. |
| QuL |
Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V. (geprüft vom eco-Umweltinstitut Köln). Der 1994 gegründete QUL ist die "Reinheits-Instanz" für Naturmatratzen. Rund 250 relevante Schadstoffe werden im Index geführt und kontrolliert. Weitere Info zu den Prüfkriterien direkt unter QuL-eV.de |
| R | |
| Rosshaar |
Schurhaare von Mähne, Fell und Schweif, gedämpft, gekräuselt und vernadelt, ist Klima-aktiv, hygienisch, stabilisierend und doch elastisch. Das Rosshaar hat, wie die Kokosfaser im Futon vorwiegend eine Belüftungsfunktion, wobei es auch geschmeidig ist und stabilisierend, wie hygienisch wirkt. Tierhaar-Allergiker brauchen sich kaum Sorgen zu machen. Es sind keine allergischen Reaktionen durch das Rosshaar im Futon bekannt. Im Zweifelsfall fordern Sie eine Probe an oder nehmen Sie Kokos. zum Datenblatt Rosshaar |
| S | |
| Satin-Gewebe |
Satin ist ein edles Gewebe (in Atlas-Bindung), bei dem der Schussfaden (Querfaden) nur jeden 4. o. 5. Kettfaden untertunnelt. Dadurch ergeben sich glatte Flächen (unten Kette, oben Schuss) mit guter Elastizität.
In entsprechender Gewichts-/ Qualitätsklasse ist Satin die erste Wahl als Bezugstoff für Futons. |
| Schaf-Schurwolle |
Unsere naturreine Schaf-Schurwolle stammt aus österreichischer Schafzucht, ist nicht chemisch vorbehandelt und entspricht gemäss chemischer Analyse der Qualität von Bio-Wolle. Sie wird in der Regel mit 500 g/qm sanft vernadelt (oder 700g/qm Flauschwolle) und umhüllt komplett die anderen Schichten, wie ein Mantel.
Aufgrund der dichten Struktur der Fasern, mit ihrer wachsig-lipiden Oberfläche ist die Schurwolle hochgradig klima-aktiv und hygienisch.
Wolle kann die Hälfte ihres Eigengewichts an Feuchte aufnehmen, ohne dass es spürbar wird und diese leicht wieder abgeben.
Das Lanolin (Wollwachs) sorgt für eine natürliche Filterung der Schweisspartikel (Fett/Säure/Salz/Eiweiss)und verhindert Materialzersetzung.
Wir verwenden Alpenland-Qualität. zum Datenblatt Schafschurwolle |
| Schlafklima |
Gesundes Schlafklima ist gekennzeichnet durch kühle (17 °C) und sauerstoffreiche, rel. trockene (55%) Luft; ein Bett aus natürlichen Materialien mit hoher Klima-Aktivität leistet einen guten Beitrag dazu. Weitere Info und Beratung bekommen Sie bei uns oder im Internet, unter dem Stichwort Baubiologie; hier ist eine Info-Seite von "Das Haus". |
| Schlafverlauf / Schlafphasen |
Der Schlaf verläuft in verschiedenen Phasen, die sich anhand unterschiedlicher Hirn-Frequenz darstellen lassen. Es beginnt mit der Einschlaf-, der sog. Alpha-Phase (meditative Phase), hier hat das Hirn eine Schwingungsfrequenz von ca. 13 Hz erreicht und wir befinden uns im Übergang zum Leichtschlaf, von dort aus geht es zunächst schnell in den Tiefschlaf und unter 4 Hz, dazwischen immer wieder REM-Phasen, anfangs der Nacht mehr Tiefschlaf (1-2 Std.), später immer mehr REM (1-2 Std.), die meiste Zeit jedoch Leichtschlaf (3-4 Std.). Zur Nacht, oder mit eintretender Ruhe schütten die Drüsen große Mengen Wachstums-Hormone aus, die für die zelluläre Regeneration sorgen, diese können im Schlaf am besten arbeiten, da die meisten Organe weniger tätig sind. Während des Tiefschlafes findet deshalb ein gewichtiger Teil dieser lebensnotwendigen und Lebensenergie schaffenden Prozesse statt. Wohl dem, der so gebettet ist, das es stattfinden kann, dessen Schlafpolster so stabil und elastisch ist, daß der Körper eine sichere Position halten und sich dabei auch bewegen kann, ohne den ganzen Muskelapparat zu betätigen. Zu Bewegungen kommt es vorwiegend in der REM-Phase, wenn sich schreckhafte Momente des Tages entladen und natürlich im Leichtschlaf, damit alle Körperteile ausgewogen in den verschiedenen Positionen verweilen und die Säfte ausgeglichen fließen können. 30 - 60 Bewegungen finden durchschnittlich im natürlichen Schlafablauf statt; auch hier Bedarf es einer guten Elastizität der Unterlage. Ebenso interessant wie unerforscht ist die Alpha-Phase, das Tor zum Schlaf, während der wir auch zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein schweben und auf energetische Weise mit anderen in Kontakt treten können. Sie ist es auch, die den neu entdeckten Kurzschlaf tagsüber kennzeichnet. Dies ist nur ein sehr kurzer Abriß eines sehr komplexen Prozesses, den wir Menschen noch lange nicht verstehen - so gibt es bis heute lediglich eine Reihe von Hypothesen über den Sinn und die Funktion der Einrichtung Schlaf. Fest steht einzig, dass er unverzichtbar ist für Homo Sapiens und bevorzugt im Dunkeln stattfindet, weil wir dann verstärkt Melatonin produzieren, das körpereigene Schlafmittel. Bitte lesen Sie auch unsere Tipps. |
| Schonbezug | die zweite Außenhülle für Futons. Ein Schonbezug gibt dem Futon eine glatte, klarere Optik und schützt vor Verschmutzung oder - in Farbe/ mit Dekors - dekoriert den Raum, wenn das Futon als Sofa dient. Unsere Biobaumwoll-Schonbezüge in natur sind auch bis 60°C waschbar. Um Ihr Futon vor Schweiss, etc. im Bett zu schützen, empfehlen wir allerdings ein Molton-Tuch (auch aus Biobaumwolle), weil es praktischer in der Handhabung ist und preisgünstiger. |
| T | |
| Tatami | Reisstrohmatte mit Igusa-Gras Oberfläche, extrem fest, 5,5 cm/12-15kg/qm. Klassischer Japanischer Bodenbelag, dient bei uns - vorwiegend aus ästhetischen Gründen - als Futon-Unterlage für Bodenschläfer. Nutzungstipps: Tatami Info |
| Test |
Zum Thema: Test & Zertifikat Dies ist ein schwieriges Thema, zu dem ich zahlreiche Geschichten und Anekdoten kenne. Ich möchte mich darauf beschränken, darzustellen, warum wir keinen Wert auf Test-Produkte und Zertifikate legen. Was den Bereich Test / Warentest, getestete Produkte angeht, gibt es, wie jeder weiss 2 Organisationen, die dieses Thema beherrschen, Stiftung Warentest, eine halbstaatliche Einrichtung, die vom Prinzip her, aufgrund ihres Status seriös ist, aber deren Testergebnis dennoch nur eingeschränkt verlässlich ist, schließlich scheut man 2 Dinge, die Schädigung von seriösen Unternehmen und das mögliche, daraus folgende Prozess/ -kostenrisiko. Im Bereich der Matratzentests fällt auf, dass die Test-Kriterien teils so lasch sind, das auch 'schwache' Produkte passabel abschneiden. Die Verbraucher die nach Qualität suchen haben keine klare Entscheidungshilfe, der deutlich größeren Gruppe derer, die wenig ausgeben wollen, kommt man entgegen und fördert somit den Qualitätsverfall. Die andere Einrichtung 'Ökotest' ist von vornherein privatwirtschaftlich und kann die sichere Trennung von Anzeigenkunden und Testaspiranten nicht gewährleisten. Ich kenne von beiden Seiten sowohl schlüssige, verlässliche Tests bzw. Testergebnisse, wie auch solche, bei denen man sich als seriöser Profi nur an den Kopf fasst oder einem das Lachen gehörig vergeht, wenn man davon betroffen ist. So weiss ich beispielsweise im Bereich der Naturmatratzen von Fällen, bei denen der eine Wettbewerber, der die gleichen QuL zertifizierten Materialien einsetzt wie andere, eine Note schlechter bewertet wurde, weil eben in dieser Material-Charge andere Ergebnisse ermittelt wurden. Es hätte also auch andersherum kommen können und jeweils macht es sich für denjenigen, der die schlechte Note hat deutlich bemerkbar. Auch misst man mit zweierlei Maß, da wird eine vollsynthetische (und Preis-/Leistungsmiserable) Tempur-Matratze plötzlich, im 2. Anlauf (!) für 'gut' befunden, während ehrbare Naturmatratzen auf 'befriedigend' abgewertet werden (Grundsatz), wenn sie Kunstoff enthalten. Für Verbraucher ist das nicht erkenntlich. Von Stiftung Warentest ist bekannt, dass (ähnlich wie bei Ökotest) Produkte bestimmter Hersteller bevorzugt in den jeweiligen Test aufgenommen werden, während andere, genauso relevante Produkte nicht auftauchen. Wenn Hersteller also keine entsprechende 'Lobby-Arbeit' leisten, haben sie nur eine geringe Chance dabei zu sein. Im Ergebnis muss man zu dem Schluss kommen, dass es sich beim Test allzu sehr um ein marketing-technisches Instrument handelt, um das seitens der Industrie hart gekämpft wird, das aber qualtitätsorientierten Verbrauchern keine befriedigende Unterstützung bietet, zumal Qualitätsprodukte häufig von kleinen Herstellern kommen und – auch aufgrund ihrer geringen Marktbedeutung – gar nicht erst im Test vorkommen. Im Laufe der Zeit habe ich genügend Erfahrung, sogar überwiegend positive mit Tests und Testergebnissen von Stiftung Warentest und Ökotest gemacht, um diese Entscheidung zu treffen, nicht damit zu arbeiten, um wahre Qualität angemessen darzustellen. Ähnlich verhält es sich mit den Zertifikaten. Selten sind die Zertifizierungskriterien für den Verbraucher klar zu durchschauen und es bedarf eines Vertrauens zur jeweiligen Zertifizierungsstelle. Die Hersteller, die das Zertifikat erhalten, müssen dazu bestimmte Bedingungen erfüllen, die aber nicht unbedingt gesichert geprüft oder überprüfbar sind, sondern es wird davon ausgegangen, dass sie eingehalten werden. Somit vertraut man letztlich doch wieder einem Unternehmen und das Zertifikat erhält eine marketing-technische Alibifunktion. Wenn beispielsweise die Materialreinheit von Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (k.b.A.) dadurch gewährleistet wird, dass der Erzeuger 1x im Jahr eine Probe an ein Prüflabor schickt, so vertrauen Sie letztlich diesem Erzeuger oder dem Konfektionär, der diese Ware verarbeitet. Wenn beispielsweise ein textiles Produkt mit einem Öko-Label verziert ist, das auf den Test von 200 Schadstoffen hinweist, macht es einen guten Eindruck und lockt uns zum Kauf. Ob es aber in zweifelhafter Weise irgendwo in Mittelasien hergestellt wurde, ist noch weniger erkennbar, als der andere Aspekt, dass es wirklich aus k.b.A. stammt. Es gibt auch hier viele Beispiele und Geschichten, die am Ende deutlich machen, dass es um Vertrauen geht und das möchten wir über größtmögliche Offenheit in der Produktdarstellung und Beratung aufbauen, statt über ein ein Siegel. Um deutlich zu machen, dass es nicht an Zugang zum Thema Zertifizierung mangelt, sei erwähnt, dass ich den QuL mit gegründet und aufgebaut habe und heute Mitglied im IVN bin. Wenn Sie das Prüfzertikat eines oder mehrerer unserer Materialien möchten, so senden wir diese auf Anfrage per Email zu. Für Fragen zu diesen Themen stehe ich gern zur Verfügung. Dietmar Wagner, 2012 |
| V | |
| Velours |
Velours aus reiner Bio-Baumwolle, kbA - ist ein besonders elastisches, edles Strickerzeugnis, ähnlich wie feines Frottee, jedoch mit offenen Schlaufen, dadurch flauschiger. Es nimmt Feuchte auf und klimatisiert sehr gut. Wir verwenden Velours in der ergoVlex Kollektion, in Verbindung mit unserer Flausch-Wolle und erzielen ein aussergewöhnlich anschmiegsames / kuscheliges Liegegefühl. |
| W | |
| Waschhinweis | für waschbare Futon-Schonbezüge. Ihr Futon-Bezug ist aus feinster Baumwolle - aus kontrolliert biologischem Anbau - und entsprechend schonend auf die Waschbarkeit vorbereitet. In einem mechanischen Prozess bei dem das Gewebe mit warmem Wasser und Druck gestaucht und gezogen wird, dem sogenannten Sanforisieren (nach dem Erfinder Sanford Cluett) erreichen wir das. Das Gewebe wird dadurch geschmeidiger und dehnt sich etwas mehr als üblich, weitet sich, was bei der Wäsche dann wieder herausgeht. Veränderungen von 2% sind üblich, doch wenn Sie den gewaschenen Bezug aufziehen, nimmt er wieder die ursprüngliche Größe an. Bitte waschen Sie bei 30-40°C, um das beste Ergebnis in Bezug auf die Handhabung zu erzielen. Wäsche bei 60°C ist möglich, greift aber das Gewebe an und muss anschließend stärker gezogen werden. Wer die heisse Wäsche bevorzugt, der Hygiene wegen, sollte besser den Molton-Schoner verwenden. |
| Z | |
| Zertifikate | zum Text Test & Zertifikat |
| Copyright | ©2008, ©2010, ©2012 Dietmar Wagner, FUTONWERK.de Kopie oder Abdruck dieses Textes, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Genehmigung des Verfassers. |
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