Zu viele Menschen auf der Welt haben noch immer keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Zu viele Menschen der Welt verdursten noch immer, und das, obwohl grundsätzlich genügend Wasser zur Verfügung stünde – räumliche Verteilung und mangelnde Sauberkeit ist das Problem.

 

Am stärksten betroffen sind Länder wie Eritrea, Papua New Guinea oder Somalia, in denen sich zusätzlich noch ein extrem großes Gefälle zwischen Stadt und Land zeigt: Von den Städtern haben zwischen 60 und 80% Zugang zu sauberem Trinkwasser, auf dem Land hingegen sind es nur knapp sechs bis 20%.

 

Woran liegt das?

 

Vor allem an der technischen Instandhaltung und Wartung von Leitungen, was auf dem Land oftmals schwieriger zu bewerkstelligen ist. Nicht nur, weil das fachliche Wissen dazu fehlt, sondern auch weil durch politische Unruhen immer wieder Wasserleitungen beschädigt werden. Doch nicht nur sauberes Trinkwasser wird in diesen und anderen Ländern dringend benötigt. Damit einher geht ebenfalls eine entsprechende Sanitär- und Hygieneversorgung, die für die Gesundheit der Menschen unerlässlich ist.

 

Und genau hierfür setzt sich „Viva con Agua“ ein.

 

„Wasser für alle – alle für Wasser!“

 

Mit diesem Slogan wirbt der Verein „Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.“, der seit seiner Gründung 2006 in Deutschland schon fast allgegenwärtig geworden ist. Auf immer mehr Veranstaltungen und in Restaurants oder Kneipen begegnen uns die Wasserflaschen mit dem hellblauen Logo, das uns nicht nur verrät, dass wir gerade etwas Gutes tun, sondern gleichzeitig unaufdringlich auf die weltweite Wassersituation und Hilfsmöglichkeiten dazu aufmerksam macht.

 

Was steckt hinter dieser gemeinnützigen Organisation?

 

Viva con Agua unter der Leitung von Tobias Rau setzt sich dafür ein, dass Menschen weltweit Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten und fördert deshalb Wasserprojekte in- und außerhalb Deutschlands – und das Ganze ohne erhobenen Zeigefinger sondern mit positivem Aktivismus. Das Unternehmen nutzt hierfür die Sprachen, die die Menschen auf der ganzen Welt verbinden: Kunst, Sport und Musik.

 

Egal ob auf Festivals, in Schulen oder bei anderen Veranstaltungen – Viva con Agua zeigt sich mit verschiedensten Aktionen, verkauft sein Wasser oder stellt die sogenannten „Goldeimer“, mobile Komposttoiletten, zur Verfügung. Von dem gesamten Erlös durch Verkauf und Spenden fließen 84% des Gewinns in Projekte. Davon werden wiederum 71% in Auslandsprojekte in beispielsweise Äthiopien oder Uganda investiert, um WASH-Projekte (Wasser, Sanitär, Hygiene) zu fördern.

 

Was können Sie tun?

 

Wenn auch Sie helfen möchten, einer Welt mit Wasser für alle ein Stück näher zu kommen, können Sie die Wasserinitiative Viva con Agua unterstützen: Entweder durch Spenden, als Fördermitglied oder indem Sie sich aktiv bei Veranstaltungen beteiligen. Alle notwendigen Infos finden Sie dazu unter folgendem Link: https://www.vivaconagua.org/mitmachen