Material / Rohstoffe

Baumwolle

Material
Naturfaser aus den Samenhaaren von Kapselfrüchten

Allgemeines
Der Name Baumwolle verweist auf die generelle Herkunft des Fasermaterials als Sammelbezeichnung für verschiedene Baumwollbäume oder Sträucher wie Wollbaum, Kapok und Baumwolle.

Herkunft
Natürliche Gewinnung des Fasermaterials Baumwolle aus den aufspringenden Kapseln mehrerer Arten strauchiger Malvengewächsarten (Gossypium). Der Anbau ist nur in den Tropen und Subtropen möglich („Baumwollgürtel“: 35° SB bis 45° NB). Neben der Gewinnung des Fasermaterials werden die Pflanzen auch zur Speiseölgewinnung (Samen) und als eiweißreiches Kraftfutter (Ölkuchen) genutzt.
Baumwolle besteht zu über 80% aus Cellulose. Neben einem Wasseranteil (6%) sind als Faserbegleitstoffe Pektinate, Fette, Hemicellulosen, Proteine und Mineralstoffe (Σ 12%) anzuführen.
Chemische Komposition der Cellulose: Als Makromolekül aus hunderttausenden von Atomen zählt Cellulose wie Stärke zur Gruppe der Polysaccharide. Durch die Photosynthese werden mit Sonnenlicht aus Kohlendioxid und Wasser tausende Glucosemoleküle (Kohlenhydrate) gebildet und über Glykosidbindungen miteinander verknüpft. So entstehen seilähnliche Strukturen, die langen Ketten der (C6H10O5)-Monomere liegen Seite an Seite gebündelt vor.

Herstellung
Weltweit wird auf ca. 33 Mio. Hektar Baumwolle angebaut. Zu einem Großteil „konventionell“ mit verheerenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Die Baumwolle aus biologischem Anbau (*kbA, Organic Cotton) berücksichtigt demgegenüber alle Aspekte zur Vermeidung von Umweltbelastungen: von „der Wiege bis zur Bahre“ ist jeder Schritt des textilen Rohstoffs vom sehr hohen ethischen und gesundheitlichen Anspruch geprägt:
1. Beim Anbau der Baumwolle aus kbA wird auf den üblichen, massiven Pestizideinsatz gänzlich verzichtet.
2. Bei der Ernte der Baumwolle wird dem umweltschonenden (und sozialen) manuellen Verfahren der Vorzug gegeben.
3. Die Verarbeitung der Baumwolle aus kbA erfolgt unter Verzicht auf toxisch-aggressive Chemikalien
4. Nach dem Ende der Nutzungszeit ist ein Einbringen in den Naturkreislauf z.B. durch Kompostierung möglich.

Verwendung
Seit 5000 Jahren werden Stoffe für verschiedenste Zwecke aus Baumwolle hergestellt. Weltweit bestehen heute 75% aller Textilien aus Baumwolle. Günstige physikalische Eigenschaften des Naturprodukts erschließen in jüngerer Zeit weitere Anwendungen als Dämmstoff (Schall, Wärme).

Eigenschaften
physikalisch: Das schonend behandelte Naturmaterial weist eine deutlich höhere Reißfestigkeit und Elastizität auf (Langlebigkeit!) als z.B. merzerisierte Ware. Es ist aufgrund der speziellen Verarbeitung sanft und extrem weich, trotzdem bleibt der hautsympathische Stoff reinigungsfähig. Ohne störende elektrostatische Effekte des atmungsaktiven Materials fördert das hohe vorhandene Potential zur Feuchtigkeitsaufnahme zudem ein angenehmes Körper- und Schlafklima. chemisch: Im Gegensatz zu „normaler“ Baumwolle zeichnet sich das Material durch das Fehlen von Chlorpestiziden, DDT, Lindan und PCP aus. Qualitätsuntersuchungen zeigen auch auf, daß weitere Pyrethroide, Pestizide und Herbizide sowie toxische Farbchemikalien nicht gefunden werden!

medizinisch: Drei Eigenschaften wirken sich unmittelbar und mittelbar auf die menschliche Gesundheit aus:
1. Die physikalischen Eigenschaften wirken positiv auf das Schlafklima.
2. Das Fehlen (des in konventionellen Produkten vorhandenen Spektrums) extrem schädlicher Chemikalienreste reduziert generell die Immunbelastung und mögliche Risiken
3. Eine drastisch verringerte Keim- und Pilzbelastung reduziert und verhindert allergene Effekte, wie sie z.B. durch Schimmelpilze verursacht werden können. (Und: Stockflecken können nicht entstehen.)
In Summe werden der hohe Liegekomfort und die aktive Gesundheitsvorsorge nur durch den ganzheitlich praktizierten Umweltschutz erreicht.



Qualitätsmerkmale
Der gesamte Entstehungsprozeß des Materials erfüllt höchste ethische Ansprüche. Alle Komponenten, vom ganzheitlichen Umweltschutz über soziale Wirkungen bis zur Gesundheitsvorsorge finden Berücksichtigung.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.

Ökologie / Ethik
Bekanntlich führt der konventionelle Anbau von Baumwolle zu erheblichen Umweltbelastungen: der Boden wird ausgelaugt, anstehende Grundwässer und Böden mit erheblichen Giftstoffmengen belastet. Neben dem Anbau in riesigen Monokulturen erweist sich auch die spätere konventionelle Behandlung als Giftschleuder.
Bio-Baumwolle wird ohne Pestizide angebaut und organisch gedüngt und entspricht den strengen Anforderungen des ökologischen Landbaus. Zudem wird der nachwachsende Rohstoff handgepflückt. Das heißt, der lokale Arbeitsmarkt wird gestützt und Arbeitskräfte werden nicht den enormen Gesundheitsbelastungen ausgesetzt wie die Feldarbeiter im konventionellen Anbau (diese müssen u.U. auch Giftduschen von Flugzeugen hinnehmen) – das durchschnittliche Lebensalter der Menschen, die auf Baumwoll-Plantagen arbeiten liegt unter 40 Jahren! Das liegt ebenso an der Vergiftung, wie an den katastrophalen Lebens-/Ernährungsumständen unter denen diese Menschen und ihre Familien leben müssen. Gleiches gilt für konventionellen Kaffee - / Bananen-/ Rosen- Anbau (um nur die markantesten zu nennen). Projekte, die biologischen Anbau aufbauen achten (die meisten zumindest) auch auf die Menschen, faire Entlohnung, die ein ‚menschenwürdiges’ Leben ermöglicht und Bildungschancen für die Kinder (Schule bis 14, statt Feldarbeit ab 4).
Bitte schauen Sie auch auf die Seite www.biothemen.de
Info zur Rohstoffpreis-Entwicklung


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Schurwolle

Material
Naturmaterial tierischer Herkunft: Schurwolle von Merinoschafen

Allgemeines
Seit ca. 7000 Jahren werden Schafe vom Menschen als Quelle für Nahrung und Bekleidung genutzt. Auch andere Tierarten, deren Haare sich wegen ihrer Länge und Feinheit zum Verspinnen eignen, werden als Wollquelle genutzt: Ziegen, Kaninchen, Lama, Alpaka, Kamele u.a. Der Anteil tierischer Fasern an der Weltproduktion beträgt heute nur noch ca. 5% gegenüber Baumwolle und Kunstfasern

Herkunft
Das wichtigste: unsere Wolle stammt aus dem Österreichischen ‚Mühlviertel’, das ist die Region um Linz. Sie wird nicht um die halbe Welt geschifft, nicht mit Insektiziden behandelt etc., wir kennen die Schafe, zumindest die Schäfer persönlich. Außerdem nutzen wir die feinste Wolle: gewonnen aus der Lebendschur von Merinoschafen. Deren Haarkleid hat im Vergleich zu anderen Wollarten („schlichtwollig“) eine ausgesprochen feine, stark gekräuselte und elastische Beschaffenheit.

Chemische Komposition der Wolle: Wolle (auch: Haare, Nägel, Horn, Federn) zählt zu den Eiweißstoffen (Proteinen) und baut sich wie diese aus Aminosäuren auf. Bei der Wolle sind dies 18 verschiedene Aminosäuren, wobei das schwefelhaltige Cystein die Natur-Kräuselung von Haaren besorgt. Als natürlicher Begleitstoff in der Wolle ist Lanolin, das chemisch zur Gruppe der Wachse zählt, anzuführen. Die fälschlich als Wollfett bezeichnete Substanz findet als Nebenprodukt der Wollgewinnung Anwendung für milde und verträgliche Salben- bzw. (Baby-)Cremes.

Herstellung
Bei der Lebendschur entsteht die sogenannte Schweiß- oder Schmutzwolle mit ca. 50% Verunreinigungen (Sand, Staub, Salze, Wollwachs etc.). Statt aggressiver chemischer Agenzien wird der notwendige Reinigungsschritt nur mit Seife vorgenommen. Daß zur Aufzucht keine Pestizidbäder (gegen Parasiten) bei den Schafen angewandt wurden, zeigen die Analyseergebnisse der Wolle: ohne Befund.

Verwendung
Hauptanwendung findet das spinnbare Naturmaterial für Strickwaren (Pullover, Schals, Socken etc.) und Teppiche. Aufgrund der speziellen Stoff- und Klimaeigenschaften des Naturmaterials eignet es sich auch als Bestandteil hochwertiger Matratzen.

Eigenschaften
biologisch: Keratine bieten biologischen Angriffen von Mikroorganismen aufgrund ihrer chemischen Struktur kaum Angriffspunkte. Unverändert können Wolle und Haare lange Zeiträume überdauern.
physikalisch: Im Gegensatz zur konventionell behandelten, chemisch-extrahierten Wolle, besitzt die für genutzte Wolle aufgrund des Lanolingehaltes noch die Eigenschaften:
1. Große Mengen Feuchtigkeit aufzunehmen (und abzugeben!) ohne daß sich die Wolle naß anfühlt.
2. Wolle wirkt als Geruchsfilter, saugt Geruch auf - und nimmt Schmutz kaum an.
3. Wolle hat das beste Warmhaltevermögen aller Faserarten durch Luft als Isolator.
4. Durch die Kräuselung der Wolle ist immer ein Abstand zur Haut gegeben, der z.B. den Transport von Schweiß ohne Kältegefühl (Verdunstungskälte) ermöglicht.
chemisch: Wolle ist chemisch relativ inert, beständig gegen Säuren und langlebig bei normalen Umweltbedingungen.
medizinisch: Die hervorragenden physikalischen Eigenschaften werden z.B. zu Wärmetherapien gegen Rheuma und andere Gelenkerkrankungen genutzt.



Qualitätsmerkmale
Die von uns verwendete Wolle hat einen Herkunftsnachweis mit den entsprechenden analytischen Untersuchungen der chemischen Zusammensetzung und physikalischen Parametern.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.

Garantie
Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.

Ökologie
Der nachwachsende Rohstoff Wolle wird mit der Lebendschur gewonnen. Die schonende Verarbeitung unserer Wolle verzichtet auf aggressive Chemikalien. Ökologische Probleme können allerdings aus der vielfach praktizierten, konventionellen Behandlung der Tiere und der Wolle mit Chemikalien erfolgen: dadurch gelangen Pestizide in nicht geringen Mengen in die Umwelt und in die Wolle!

Alpenland-Qualität®
Wir haben diese Marke geschaffen um ein Zeichen zu setzen, für saubere Wolle von anständiger Herkunft.
Immer mehr Verbraucher reagieren irritiert auf die mitunter erschütternden Bilder von industrieller Schafzucht in Übersee - zu Recht, wie wir finden. Bei uns ist so etwas von je her kein Thema.
Wir beziehen unsere Wolle seit 1989 aus Österreich. Sie entstammt der üblichen Frühjahrsschur einzelner Schäfer, die von regionalenSchäferei-Genossenschaften gesammelt und weiter verkauft wird.  Die Schafe, die ihre Wolle für Ihren Schlaflatz geben, ziehen in kleiner Herde von Wiese zu Wiese, behütet von Mensch und Hund.  Deshalb entspricht unsere Schafschurwolle in der chemischen Analyse der kbT Qualität / kontrolliert biologische Tierhaltung.  So wie die Herkunft und Reinheit ist auch die Qualität der Faser, geschmeidig und kraftvoll. Das ist wichtig, weil die Schafschurwolle in der Matratze eine gute und wichtige Funktion inne hat, sie sorgt für bestes Klima und Hygiene. Deshalb umhüllt stets eine Schicht unserer feinen Wolle den Kern unserer Matratzen / Futons.


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Naturlatex

Material
Naturkautschuk aus Pflanzenmilchsaft

Allgemeines
Der Name Kautschuk verweist auf den südamerikanischen Ursprung der Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse: CA-HU-CHU. Indianisch-ketschua für: weinender Baum. Botanischer Name: Hevea Brasiliensis.
Deutscher Name: Parakautschuk-Baum

Herkunft
Natürliche Gewinnung aus der Milch (Latex) des Gummibaumes, der nach wie vor in seiner Ursprungsregion Südamerika wächst, heute aber überwiegend im südasiatischen Raum angesiedelt ist, Vietnam, Malaysia,
Sri Lanka, ...

Chemische Komposition des Kautschuks: Latex, eine wässrige Dispersion natürlicher Polymere,
enthält 30-35% Kautschukbestandteile, 60-65% Wasser, Eiweißstoffe, Lipoide (Fette) und Kohlenhydrate mit jeweils ca. 1%. Mineralische Bestandteile (Asche): ca. 0,5%. Die Grundbausteine (Monomere) des Kautschuks sind die Isopren-Einheiten: 2-Methyl-1,3-Butadien, (C5H8)n mit ca. n= 3.000 Einheiten im Gerüst (Polymer) Das Isopren ist der von der Natur bevorzugte Baustein, sowohl im Tierreich (z.B. Cholesterin), als auch im Pflanzenreich: hier prägen die sogenannten Terpene auf Isopren-Basis die Komposition vieler segensreicher ätherischer Öle.

Herstellung
Schonende Vulkanisation der Milch zur räumlichen Vernetzung der vorhandenen Isopren-Ketten. Grundsätzlich wird hierbei auf den Einsatz von klimaschädlichem FCKW zur Schäumung verzichtet. Dies gilt auch für den Verzicht auf UV-Stabilisatoren. Mehrere zusätzliche Reinigungsschritte entfernen evtl. noch vorhandene Spuren von Stoffen aus dem Herstellungsprozeß.

Eigenschaften
biologisch: Die antibakteriellen und milbenfeindlichen Eigenschaften versprechen sensibilisierten Menschen Linderung und Beschwerdefreiheit von typischen Symptomen der Hausstauballergie (Nasen- und Augenreizung).
physikalisch: Verschiedene Festigkeitsgrade, punktelastisches Verhalten und hohe Biegsamkeit, atmungsaktiv und dampfdurchlässig (feuchtigkeitsregulierend) durch mikrofeine Luftkammern. Als DAS Elastomer kann Kautschuk bis auf das Achtfache (!) seiner Länge gedehnt werden, nimmt aber immer wieder seine Ausgangsgestalt an.
chemisch: Keine Ausdünstung von flüchtigen Chemikalien. Keine Spuren von Nitrosaminen wie z.B. häufig bei Syntheselatex.
medizinisch: Neben dem materialspezifischen, reduzierten Keim- und Milbenrisiko sind die gesundheitsfördernden klimatischen Eigenschaften des schadstoffminimierten - und damit des gesundheitsvorsorgenden - Naturmaterials hervorzuheben. Das bewährte Konzept der Kautschukschalen mit speziell ausgeformten Profilen (Oberfläche und Kanäle) verbindet herstellungstechnisch den hohen orthopädischen Anspruch und Komfort in idealer Weise mit den naturgegebenen Materialvorzügen.

Qualitätsmerkmale
Das Naturprodukt wird im Zuge einer schonenden Verarbeitung für unsere Futons abschließend noch von Proteinen und den Resten anhaftender Vulkanisationsmittel gereinigt.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.



Qualitäts-Garantie
Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.

Ökologie
Die Nutzung des weinenden Baumes hat lange Tradition. Über Jahrzehnte kann der Milchsaft ohne Schädigung der Pflanze geerntet werden. Im Gegensatz zur synthetischen Erzeugung von Gummiprodukten aus Erdöl erweist sich der natürliche Weg als sanft: minimaler Ressourcenverbrauch und minimale Emissionen bei der Verarbeitung. Mit dem Grundgedanke des nachhaltigen Wirtschaftens und der mittlerweile anerkannten Bedeutung des Regenwaldes gehört auch der wilde und unkontrollierte Kahlschlag zum Anlegen von Plantagen in den aufstrebenden Entwicklungsländern der Vergangenheit an. Mit dem Kauf dieses Naturprodukts leistet der Käufer einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Entwicklungshilfe.

Hinweis
Die Bezeichnung Naturlatexmatratze verdient bei uns ausschließlich ein Material, das einen Naturkautschukanteil von 100% aufweist. Es gibt im Markt leider eine Menge Produkte mit einem Natur-/Synthetik-Gemisch, die als Naturlatex verkauft werden. Auch gibt es Angebote von 100% Naturlatex, bei denen allerdings Streckmittel (wie Kreide) hinzugefügt werden, um die Produktion zu erleichtern. Diese erkennen Sie u.a. daran, dass die Ober- und Unterseite des Kernes ungleich sind: Oberseite geschlossen und leicht gewellt, Unterseite mit Stiftlöchern. Das ist zwar Naturlatex, aber durch die Streckmittel wird er spröde.

Unser Naturlatex ist immer 100% naturrein und von hohem Raumgewicht, weil nur so eine Futon-gemäße Elastizität entsteht und weil er extrem lange hält.

Hier ist das aktuelle Zertifikat vom ECO Institut über die chemische Produktanalyse (gem. QuL).


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Kokosfaser

Material
Naturmaterial pflanzlicher Herkunft. Fruchtfasern, die an der harten Schale der Kokosnuss festgewachsen sind.



Allgemeines
Die Kokospalme wird mit all ihren Bestandteilen vom Menschen genutzt: das Holz dient als Baumaterial, die Frucht als Nahrung, vergorener und gebrannter Palmsaft als alkoholisches Genußmittel. Daneben werden Kokosfette und -öle zum Verzehr oder zur Produktion von Seifen- und Kerzen aus der Pflanze gewonnen. Als einzige aller Fruchtschalenfasern ist die Kokosfaser zudem verspinnbar.

Herkunft
Als einzige Art der Gattung der Fiederpalmen wächst die Kokospalme (Cocos Nucifera) im gesamten tropischen Küstenbereich. Die Kultivierung wird traditionell besonders in Indien und Sri Lanka betrieben.

Chemische Komposition der Kokosfaser:
Im organischen Pflanzenmaterial finden sich die typischen Makromoleküle wieder, die Fasermaterial bilden. Hier sei als verspinnbarer Grundstoff der Celluloseanteil angesprochen, der sich - wie bei Baumwolle, Leinen und anderen textil genutzten Pflanzenarten - aus den Zucker-Bausteinen zu einem Polysaccharid in langen Ketten aufbaut. Die Kettenlänge und der Vernetzungsgrad der Bausteine sind dabei auch ein Spezifikum der jeweiligen Pflanze - mit direkten Auswirkungen auf die physikalischen Eigenschaften der Fasern (Härte, Spinnbarkeit etc.)

Herstellung
Die Kokosfasern werden aus der Bastschicht der Kokosnuss gewonnen. Das Pflücken vor der Reife ergibt Fasern mit einem geringeren Verholzungsgrad. Durch das so genannte „Rösten“ über mehrere Wochen im Brackwasser lassen sich die Fasern ablösen. Danach werden sie geklopft, gestampft, und gewalkt, um eine höhere Geschmeidigkeit der Fasern zu erreichen. Abschließend werden die 15-35 cm langen Kokosfasern gewaschen und getrocknet.

Verwendung
Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser dient die Faser seit Menschengedenken zur Herstellung von Schiffstauen. Eine Vielzahl von Haushaltgegenständen wie Besen, Bürsten etc., aber auch Matten und Teppiche werden aus Kokosfasern hergestellt. Die resultierende Garnqualität der Fasern (Farbe, Reinheit, Dehnungsgrad, Dicke etc.) ist abhängig vom Reifegrad der Nüsse und den angewendeten Röst- und Spinnverfahren. Als Polstermaterial erfreut es sich als sog. 'vegetabiles Rosshaar', als die pflanzliche Alternative großer Beliebtheit.

Eigenschaften
biologisch:
Kokosfasern besitzen starke Widerstandsfähigkeit gegen mikrobielle Fäulnisprozesse (und gegen Feuchtigkeit): aufgrund ihrer Fettfreiheit bieten sie den Mikroorganismen keinen geeigneten Nährboden.
physikalisch: Die Fasern mit einem geringen spezifischen Gewicht sind sehr dehnbar. Durch die Röhrenaufbau wirken sie Wärme isolierend und schalldämpfend, sind zudem äußerst strapazierbar. Weiterhin kann von den hygroskopischen Fasern - je nach dem Grad der Luftfeuchtigkeit und Raumfeuchte - Wasser aufgenommen bzw. abgegeben werden. Hierdurch erwächst dem Material eine Feuchte regulierende Funktion.
chemisch: Gegenüber Chemikalien (Meerwasser!) weist die Faser eine hohe Resistenz auf.
medizinisch: Die Eigenschaften des Materials wirken sich positiv auf Menschen auf, die auf Chemikalien und Umwelteinflüsse besonders empfindlich reagieren. Die geringe Keimdichte kommt Allergikern zugute. Die Feuchteregulierung erzeugt bei Nutzung der Kokosfasern in Matratzen einen angenehm kühlenden Effekt.

Qualitätsmerkmale
Die von uns verwendeten Kokosfasern weisen gemäß analytischer Untersuchungen eine garantierte 'Schadstofffreiheit' auf. (Anm.: nichts kann 100% frei von Schadstoffen - je nach Definition - sein.)
Während Kokosfasern mitunter (unsinniger Weise) z.B. mit giftigem Lindan oder dem krebserregenden Pentachlorphenol, DDT, Formaldehyd etc. befrachtet sind, können wir dies bei unseren Kokosprodukten ausschließen.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe und deren mögliche Freisetzung:
alle untersuchten Noxen sind mit modernster instrumenteller Analysetechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.

Ökologie
Die Nutzung der Kokospalme erfolgt weitestgehend im Einklang mit den Anforderungen modernen Umweltschutzes. Der anspruchslose Baum bedarf keiner Intensivbehandlung, geerntet wird wie seit Jahrtausenden. Monokulturen werden hierfür in der Regel nicht angelegt. Auch die Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffs erfolgt ohne schädliche Beeinträchtigungen der Umwelt. In neuen, innovativen Projekten werden auch die Kokosabfälle durch Kompostierung in einen wertvollen organischen Dünger umgewandelt. Hilfe bieten hier Pilzkulturen, die das stark holzhaltige Material aufschließen, das ohne Impfung schlecht zu kompostieren ist. Die ländliche und arbeitsintensive „Kokos-Industrie“ erfüllt damit einen wertvollen Beitrag zum lokalen und globalen Umweltschutz und leistet einen stabilisierenden sozialen Beitrag in den Anbauländern.


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Rosshaar

Material
Naturmaterial tierischer Herkunft: Pferdehaar von Schweif- und Mähne.

Allgemeines
Rosshaar wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts als Polstermaterial genutzt, das sich u.a. durch seine Federkraft auszeichnete. Die Verwendung des Naturmaterials war in den letzten Jahrzehnten durch den Einsatz von Sprungfedern und synthetischen Schaumstoffen stark rückläufig. Als umweltverträgliches Material wird Rosshaar jetzt als Rohstoff mit hervorragenden Attributen, aber ohne chemische Nebenwirkungen wiederentdeckt.

Herkunft
Für unsere Futons verwenden wir ein sehr gutes Mischhaar (Schweif / Mähne), dass geschmeidige Stabilität schafft, vorwiegend von mongolischen Pferderassen, deren Haar sich durch die Länge (15 cm), Dichte und Feinheit auszeichnet.

Chemische Komposition des Rosshaars: Das Haar (auch: Wolle, Nägel, Horn, Federn) zählt zu den Eiweißstoffen (Proteinen) und baut sich wie diese aus Aminosäuren auf. Die Gruppe dieser Proteinstrukturen wird unter dem chemischen Begriff der Keratine geführt. Trotz seiner sehr starken strukturellen Ähnlichkeit mit Wolle besitzt Pferdehaar durch die Geometrie der Makromoleküle eine höhere Festigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Herstellung
Nach dem „Haare schneiden“ wird der natürliche Rohstoff einer Reinigung mit Kernseife unterzogen. Es werden keine weiteren chemischen Agenzien genutzt, die die natürliche Selbstreinigungskraft des Haares in Mitleidenschaft ziehen könnten. Nach der Reinigung werden die Proteinfasern zum Verspinnen vorbereitet und abschließend zu Matten verarbeitet.

Verwendung
Neben der bereits angesprochenen Verwendung als Polstermaterial wird Rosshaar auch als Grundstoff für Garne, Zwirne und Einlage-Futterstoffe genutzt. Reine Rosshaar-Gewebe werden zudem für die Produktion feiner Haarsiebe benötigt. Die Hauptnutzung erfährt Rosshaar heute als Bestandteil von hochwertigen Matratzen, guten Besen, Bürsten und Textilien.

Eigenschaften
biologisch: Keratine bieten biologischen Angriffen von Mikroorganismen aufgrund ihrer chemischen Struktur kaum Angriffspunkte. Unverändert können Wolle und Haare lange Zeiträume überdauern.
physikalisch: Die natürliche Kräuselung des Rosshaars bewirkt für Matratzen eine hohe Füll- und Federkraft. Neben den elastischen Eigenschaften sind die außerordentlich guten, feuchtigkeits- und wärmeregulierenden Funktionen des Naturmaterials zu benennen. Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Selbstreinigungskraft: Geruchsstoffe werden in die Makromolekülen aufgenommen und somit „desodoriert“.
chemisch: Rosshaar ist wie Wolle chemisch relativ inert und beständig gegen Säuren. Im Vergleich zur bereits langlebigen Wolle ist Rosshaar bei normalen Umweltbedingungen noch strapazierfähiger.
medizinisch: Die o.a. physikalischen Eigenschaften können medizinisch wie bei der Wolle genutzt werden. Die Wärmefunktion kann sich positiv auf Kreislauf und Gelenke auswirken.

Garantie
Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.

Ökologie
Die Verwendung des Naturmaterials erfüllt alle Ansprüche, die an den Umweltschutz gestellt werden.
Mit dem Kauf dieses Naturprodukts leistet der Käufer daher einen Beitrag zum Umweltschutz und zum nachhaltigen Wirtschaften - und vermeidet synthetische Produkte mit ihren vielfach negativen Umwelteigenschaften.

Hinweis für anspruchsvolle Kunden
Vorsicht! Auf dem Markt gibt es auch ein synthetisch erzeugtes, monofiles Erzeugnis mit Feinheiten wie natürliches Rosshaar: das Chemie-Rosshaar. Weiterhin werden rosshaarähnliche Fasergebilde mit pflanzlichem Ursprung aus der Zwergpalme und der Tillandsie gewonnen.


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Bio-Neem / Milbiol / Milbopax

Seit der Erfindung von Prof. (emerit.) Dr. Rembold (Max-Planck-Institut) aus dem Jahr 1998 (Verkaufsstart) ist das Problem Hausstaub-Allergie im Bereich der Matratzen, Polster und Teppiche ein deutlich kleineres geworden. Betroffene zumindest nicht mehr auf Naturmatratzen zu verzichten und können die Zeit für das Waschen von Matratzenbezügen besser nutzen.



Das Präparat – unter verschiedenen Namen im Handel – Bio-Neem (in der Apotheke lange Zeit unter 'Milbiol' erhältlich, jetzt unter der Bezeichnung Milbopax) basiert auf der Wirkstoffformel TN-MP-100. Dieses Präparat besteht aus Wirkstoffen –wie zum Beispiel Azadirachtin– die dem Öl der Samenfrucht des Neembaumes entzogen wurden und hoch aktiv gegen Milben (Spinnentiere) wirken. Langzeittests in den 90ern (Das Präparat ist seit 1998 im Markt.) haben gezeigt, dass die Wirkung des Präparates auf einer neuen Matratze drei Jahre lang anhält. Wir empfehlen Hausstab-Allergikern nach zwei Jahren erstmals, und anschließend jährlich die Matratze zu behandeln, wobei eine Sprühflasche (100ml) für eine Matratze im Maß 100 x 200 ausreichend ist. Die Matratze wird dabei von außen wie von innen (wenn möglich) gleichmäßig eingesprüht; Der leichte Geruch, der vom Lösungsmittel herrührt, verfliegt schnell.

Die Wirkung dieses natürlichen Mittels ist sehr gut!

Um den Allergie auslösenden Effekt und die Wirkung des Mittels deutlich zu machen ein paar Infos um die Milbe: ca. 30.000 verschiedene Spinnentiere gibt es. Davon sind einige Dutzend als hiesige Milben verzeichnet. Die im Schnitt 0,15 bis 0,5 mm großen, und damit kaum sichtbaren Insekten, die im Prinzip überall (!) zugegen und damit unvermeidbar sind, üben eigentlich eine nützliche Funktion aus, nämlich die Beseitigung von Schmutz im kleinsten Maßstab. Auf den Menschen und seine Umgebung bezogen wirkt dies, das Vertilgen von Hautschuppen, Fettrückständen etc., also überwiegend menschliches Eiweiß. Was die Milbe also ausscheidet ist ebenfalls eine Form von Einweiß, was im geneigten Hausstaub-Allergiker-Körper zu einer allergischen Fehl-Reaktion führt.

Die Milben, die sich wesentlich im Frühjahr vermehren (natürlicher Rhythmus) entwickeln bei guter Nahrungsgrundlage, wie zum Beispiel ein Bett es bietet im Laufe einiger Jahre massive Populationen in fünf- und sechsstelliger Größe. Die dann produzierten Exkremente bilden eine stattliche Größenordnung, die dem Hausstaub-Allergiker zu schaffen macht. Die mikrobiell kleinen Partikel kleben am herumwirbelnden Hausstaub, den wir mit der Atemluft einatmen und geben von daher der Allergie ihren Namen.

Ist nun die Matratze (das Polster, der Teppich) mit Bio-Neem (TN MP100) benetzt, so nehmen die Milben das Mittel bei der Nahrungsaufnahme mit auf und werden dadurch zum einen fortpflanzungsunfähig.
Zum anderen stört es akut ihre Grundversorgung mit Bitterstoffen (Chitin) und führt zum Absterben.

Da es Milben immer und überall gibt und es deswegen nicht vermieden werden kann, dass sie auch ein noch so gut gepflegtes Schlafzimmer erreichen, lässt sich der Milbe nur auf diese Weise beikommen. Der Wirkungsgrad des Mittels ist höher als der des 'Waschens', weil die Milben, also die Verursacher erreicht werden.

Wir bieten jede Matratze mit Bio-Neem Ausrüstung an, empfehlen aber die kostengünstigere Selbstbehandlung der neuen Matratze. Ältere Matratzen, bis 3 Jahre, können ebenfalls nachbehandelt werden. Allerdings empfehlen wir dann die Verwendung der doppelten Menge.

Weitere Info vom Hersteller und über die Entwicklung und Tests finden Sie hier als PDF:
TN-MP-100/Entwicklung
TN-MP-100/Hersteller-Info

DATENBLATT: NEEM

Material: Neemöl. Naturmaterial pflanzlicher Herkunft, Öl aus den Samen des Neembaumes.

Allgemeines: Der Neembaum (auch: Niem- oder Nimbaum) gehört als Verwandter des Mahagonibaums zur Familie der Meliaceae. Der bis zu 20 m hohe Baum ist anspruchslos und wird über 200 Jahre alt. Seit Jahrtausenden wird der Neembaum in seiner Gesamtheit (Früchte, Samen, Blätter, Wurzeln, Öle) in der Ayurvedischen Medizin genutzt.

Herkunft: Der lateinische Name Azadirachta indica verrät neben den diesem Baum innewohnenden Wirkstoffen (Azadirachtine) auch dessen Ursprungsland Indien. Früher war das Verbreitungsgebiet auf das nordöstliche Indien, Burma und Bangladesch beschränkt. Als sehr genügsame Pflanze wurde der Baum als Windschutz, Schattenspender und vor allem gegen die Bodenerosion dann auch in Mittelamerika, Afrika, Hawaii und den Philippinen angepflanzt.
Chemische Komposition des Neemöls: Die Inhaltsstoffe und deren Konzentrationen des aus Samen gewonnenen Natur-Öls sind den Schwankungen unterworfen, die typischerweise bei Naturprodukten zu erwarten sind. Die gehandelten Neem-Öle bestehen zum überwiegenden Teil aus verschiedensten pflanzlichen Ölen.

Als eine bedeutende chemische Komponente tritt auch der insektenhemmende Wirkstoff Azadirachtin (und weitere, verschiedene Abkömmlinge dieser Stoffgruppe) auf. Die Gruppe der im Öl beinhalteten Limonoiden zeichnet sich durch die stark fungiziden Wirkungen aus. Die in den Lösungen nachgewiesenen Phenolderivate wirken zum einen entzündungshemmend, zum andern stärken sie das Immunsystem. Der Inhaltsstoff Salannin wirkt als starkes Repellent auf Insekten.

Herstellung: Nach zehn Jahren ist beim Baum ein Fruchtertrag von ca. 50 kg zu erwarten. Die Samen enthalten dabei bis zu 40% Neemöl. Zuerst muss der Samen der olivenartige Frucht gegen Fäulnisbildung getrocknet werden. Hernach wird das Öl traditionell durch Pressen der Samen, vermehrt aber auch durch eine Extraktion mit Lösemitteln gewonnen.

Verwendung: Seit Jahrtausenden wird der Baum täglich von einem Großteil der indischen Bevölkerung genutzt. So werden die Zweige als natürliche Zahnbürste gegen Zahnfleisch- und Zahnerkrankungen verwendet - in Deutschland sind seit einigen Jahren Neem-Zahnpasten und Neem-Seifen erhältlich. Auch als Brennstoff und Viehfutter findet die Pflanze Verwendung, in der Hauptsache werden jedoch die humanmedizinischen und Pflanzenschutz-Wirkungen geschätzt. Die Liste dieser Anwendungen und Rezepturen ist ellenlang: nicht umsonst gilt die Neempflanze den Indern als Baum für Alles.

Eigenschaften:
biologisch: Neem-Öl ist wirkt als natürlicher, biologischer Schutz gegen Hausstaubmilben und weitere Schadinsekten wie z.B. Motten. Neem-Extrakte können dabei auf Insekten sterilisierend, wachstums- und häutungshemmend, aber auch fraßabschreckend und fraßhemmend wirken. Besonders hervorzuheben ist dabei die exzellente Wirkung auf Milben: mit Neem-Extrakten präparierte Textilien bleiben dabei sehr lange milbenfrei.
physikalisch: Ölige Flüssigkeit
chemisch: Für Menschen und Säugetiere ist Neemöl auch in hohen Dosen ungiftig und somit toxikologisch unbedenklich.
medizinisch: Aufgrund seiner biologischen Wirkungen ist Neem-Öl als hygienisierender Wirkstoff bei der vorsorgenden Matratzenimprägnierung sowohl zur Allergie-Vorbeugung, als auch zur Minderung der Symptome bei vorhandenen Hausstauballergien vorzüglich geeignet.
Das Naturpräparat wird als Medikament in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt, so z.B. zur Blutreinigung, gegen Schlafstörungen (!), Rheumatismus, Magenschmerzen, Übelkeit u.v.a.
Bekannt sind aber auch die fungiziden (z.B. gegen Candida) und antibakteriellen (z.B. gegen Eitererreger) Eigenschaften von Neemextrakten. Damit nicht genug: immunstärkende und entzündungshemmende Wirkungen werden Neem ebenso zugesprochen wie dessen prophylaktische, antivirale (z.B. Herpes) Eigenschaften.
Im Verbreitungsgebiet des Neembaumes werden dessen Bestandteile auch zur Schmerzstillung und Fiebersenkung genutzt.

Qualitätsmerkmale: Das verwendete Neemöl besitzt einen Herkunftsnachweis mit den entsprechenden analytischen Untersuchungen auf Schadstofffreiheit und Inhaltsstoffe.
Die Wirksamkeit und der Langzeitschutz der Neem-Protect Behandlung von textilen Materialien wurden vom Institut für Umweltkrankheiten (Bad Ems) bestätigt. Hierbei konnte auch die gute Verträglichkeit der behandelten Naturlatex-Matratzen für Allergiker untermauert werden.

Sicherheit: Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das ECO-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.

Ökologie Der Neembaum ist ein nachwachsender Rohstoff. Schon sein Anbau trägt zur Bodenverbesserung bei und verhindert Erosionen. Mit dem umfassenden naturheilkundlichen und medizinischen Nutzenprofil seiner Bestandteile beinhaltet die Pflanze eine ganze Apotheke.
Neben der ganzheitlichen Kreislaufführung und der neutralen CO2-Bilanz des Baumes vermeidet die Nutzung der sanften Naturchemie zudem den Einsatz von hochgiftigen Insektiziden und kann bei medizinischer Nutzung u.U. synthetische Medikamente ersetzen.

Es gibt mittlerweile eine kaum überschaubare Anzahl von Neem-Präparaten. Die hier erwähnten Präparate mit der Wirkstoff-Formel TN-MP-100 garantieren eine verlässliche Wirkung gegen die recht resistenten Hausstaubmilben.


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