⃘ 4% Skonto
werden beim Kauf automatisch abgezogen, wenn Sie per Banküberweisung bezahlen.

Kauftipps & andere Hinweise

Hier finden Sie verschiedene Informationen, interessant mitunter, nützlich allemal ...

Wie finde ich mein Futon?

Es ist gar nicht so schwierig oder langweilig wie Sie dachten.

Wir wollen, dass Sie Ihr Futon finden, das für Sie allerbeste, eines das Ihnen Freude bereitet, so dass Sie sich in Ihrem Bett wieder richtig wohlfühlen und prächtig schlafen.

Und weil das soo wichtig ist und nur so selten ansteht, sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und etwas in das Thema vertiefen. Es geht schließlich um Ihren guten Schlaf und entsprechend um Ihr Wohlbefinden ... damit Sie wach und entspannt durch den Tag gehen.

Den richtigen Futon finden

Das perfekte Futon für Ihr Gewicht finden

Als erste, grobe Orientierung haben wir unseren Futons Gewichtsangaben beigefügt. Diese Angaben sind recht eng gefasst und können je nach Futon-Erfahrung noch oben gedehnt werden; sie gelten pro Person, nicht pro Futon. Für leichte Menschen kommen alle unserer Produkte infrage, erst recht, wenn sie Rücken- oder gar Bauchschläfer sind. Schwerere Menschen sollten etwas genauer hinschauen und vor allem empfindsame Seitschläfer, die sich nach unserer Beschreibung die weichen / komfortablen Produkte anschauen.
"Weich" ist bei uns nicht weich im üblichen Sinne (s. u.). Grundsätzlich liegen Sie auf Futon recht fest, besonders im Vergleich mit Matratzen aus dem Laden.

Auch unser hoher Latexanteil aus extra festem Naturlatex verwässert das Festigkeitsgebot nicht und erfahrene Futonschläfer wissen diesen Komfort-Vorteil zu schätzen.

In puncto Bettklima wie Haltbarkeit sind wir sowieso unschlagbar und da wir nur erstklassige Materialien mit guter Tragkraft und feiner Anpassung verwenden, ist es nicht schwierig, die richtige Wahl zu treffen.

Futon im Vergleich?

Futons sind nicht weich, sondern fest.

Wir verstehen unter weich eine intensivere, geschmeidigere Anpassung an die Körperkonturen (Hüfte und Schulter) in der Seitlage. (Das handelsübliche 'weich' ist aus unserer Sicht allzu häufig besser mit 'instabil' beschrieben.

Futons sind nicht hart, sondern fest.

Wir meinen damit stabiles Liegen ohne einsinken, das dennoch die Schwere abfedert und den Druck auf die Haut nimmt; sanft an der Oberfläche, stabil im Innern. Als hart bezeichnen wir zu dünne, meist reine Baumwoll-Futons, nach ca. zwei, drei Jahren.

Schauen Sie genau hin, wie Sie sind

Sind Sie druckempfindlich (unsere Flausch-Schurwolle schafft Linderung), besonders an Schulter und Hüfte (Futon-Typen DX 3 oder DW 5.1/sensitiv), sind Sie ein ruhiger Typ oder bewegen Sie sich viel (darf es etwas weicher sein), schlafen Sie auf der Seite ein (sollte es weicher sein) oder auf dem Rücken (kann fester) oder gar auf dem Bauch (sollte fest sein), überwiegend allein (freie Auswahl) oder zu zweit (auf Breiten-Empfehlung achten), schwitzen oder frieren Sie (Futon und die richtige Bettdecke schaffen Abhilfe), haben Sie körperliche Beschwerden (dann sprechen Sie mit uns) oder brauchen Sie einfach nur ein neues Futon?

Auf normaler Matratze schlafen

Schauen Sie woher Sie kommen

Es macht einen beträchtlichen Unterschied, von welcher Art Schlafpolster Sie zum Futon wechseln, besonders in der Umgewöhnungs-Phase. Es braucht oft ein paar Tage (bis Wochen), um sich an ein neues Schlafpolster zu gewöhnen, denn unser Körper hat sich an die alte Matratze gewöhnt, selbst wenn es ein Missstand war und braucht deshalb etwas Zeit, um sich neu zu orientieren. Je schwerer Sie sind und je länger Sie auf einer 'Durchschnittsmatratze' verbracht haben, desto deutlicher kann dieser Effekt sein. Mitunter ist eine erhebliche körperliche Irritation oder gar Deformation zu überwinden – solche Umgewöhnungsphase kann trotz guter Matratze anstrengend sein. Doch wenn Sie mit Ihrem Futon erst vertraut sind, spielt das alles keine Rolle mehr. Für die meisten unserer Kunden ist es jedoch von Anbeginn eine Erlösung.

Die Umsteiger-Empfehlungen

- Federkern-Matratzen (Bonell-/ Endlos-Federkern) sind aufgrund des Drahtgeflechts durch ihre brettartige, unelastische Oberfläche gekennzeichnet und erinnern mehr an ein Trampolin (hart und federnd).
Die Umstellung auf Futon wird leicht und angenehm,
die erdige Stabilität des Futons wird Sie beruhigen, die geschmeidige Oberfläche wird Sie entlasten.
Bei der Auswahl des Futons achten Sie einfach vorwiegend auf die Gewichtsangaben.

- Taschenfederkern-Matratzen (Standard-Klasse) sind elastisch an der Oberfläche, aber meistens zu schwach / weich, nach ca. 5-8 Jahren sind sie in der Regel instabil (Materialermüdung des zu dünnen Drahtes). Die Umstellung auf Futon wird einige Tage brauchen, je nach dem wie lange Sie so gelegen haben. Die neue Festigkeit ist überraschend, aber die Stabilität wird Sie beruhigen. Bitte orientieren Sie sich bei der Futonwahl in Richtung ‚mittelfest bis weich’. Unser Tipp: DW 5.1/sensitiv

- Schaumstoff-Matratzen / Kaltschaum-Matratzen sind in der Regel von zu geringem Raumgewicht (RG 30-45), was schwache Tragkraft und entsprechend geringe Haltbarkeit bedeutet. Es gibt sie weich, mittel oder hart (H1-H3), was aber chemisch gesteuert wird, statt über die Materialdichte. Aufgrund der unzureichenden Elastizität der einfachen Schaumstoffe werden Konturen hinein geschnitten und als ergonomische Optimierung verkauft, was aber wiederum die Haltbarkeit reduziert und das Einsinken / Schwitzen verstärkt

- Visco-elastische Schaummatratzen (Tempur, u.ä. Jahrmarktsartikel) sind Wärme reaktiv, was bedeutet, dass die Dinger bei niedriger Raumtemperatur zäh bis hart sind und die natürliche und notwendige Bewegung behindern. Dazu kommt, dass man aufgrund fehlender Klima-Fasern enorm schwitzt ... insgesamt ein energetisches Desaster.

Tendeziell sollten Schaumstoff-Umsteiger zu weicheren Futons greifen, mit hohem Latexanteil. Wir haben genau für diese große Gruppe innerhalb unserer Kundschaft, das Biofuton DW 5.1 / Sensitiv geschaffen, bei dem wir einen etwas weicheren Latexkern (als für uns üblich) einsetzen.

Eine besonders komfortable Alternative bildet das Topper-Konzept, also ein leichtes shiatsuFuton zusätzlich obenauf zu legen, ähnlich dem Prinzip der Boxspring-Betten, nur besser. Das macht dann garantiert glücklich.
In der Regel wird die Umstellung auf Futon als "angenehm" bis "himmlisch" empfunden.

- Wasserbetten sind vor allem durch ihre schlechte energetische Atmosphäre gekennzeichnet (elektrostatische und elektromagnetische Felder = Elektro-Smog) und durch die Bewegungseinschränkung.
War Ihnen das irgendwann einmal sehr angenehm, schauen Sie sich bitte auch das Ergovlex Naturschlafsystem auf Neonatura.de an. Bei der Futonwahl orientieren Sie sich in Richtung ‚weich’ mit Topper und legen Sie den Lattenrost Ergovlex unter.

- Futon erfahrene Schläfer können bei uns nichts falsch machen, weil wir die höchste Qualität bieten. Orientieren Sie sich einfach an den Gewichtsangaben.

Bitte folgen Sie unseren Hinweisen, doch wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie uns per Telefon (0231 5898 1120) oder Kontaktformular.

Hart oder weich ... wie liege ich am besten?

Grundsätzliches: Es gibt seit jeher die Propagandisten des Hartschlafens und die des Weichschlafens und deren ewigen Streit, vorgetragen mit hartnäckigen, mitunter blödsinnigen, gelegentlich illustren, selten guten Argumenten. Und manche Menschen folgen den einen, manche den andern und alle fragen sich, welche der beiden Seiten denn letztlich Recht hat. Ganz einfach: keine der beiden!

Es gibt keine allgemein taugliche Empfehlung in die eine oder andere Richtung.Mancher Mensch hat eine besondere Form oder Empfindung, die einen bestimmten Bedarf mit sich bringt. Manches Produkt hat eine Besonderheit, die bestimmten Menschen entgegenkommt. Doch grundsätzlich gilt: Es gibt gute Matratzen und auf denen lässt es sich gut schlafen.

Manchmal sind es bestimmte, in der Regel körperliche Indikatoren, die eine besimmte Anforderungen vorgeben. Doch der ganze Zirkus um das 'richtige' Schlafen entspringt zunächst einmal dem Umstand, das (große) Unternehmen um einen großen Markt buhlen und sich allerlei einfallen lassen, um ihre Sachen zu verkaufen.

Was ja auch in Ordnung ginge, wenn die Produkte die den Markt füllen nicht (überwiegend) so schlecht wären, vorwiegend aus Preisgründen immer weiter reduziert und denaturiert, bis zur Sinnlosigkeit entfremdet. Matratzen aus völlig unzureichenden Materialien machen instabiles, wackeliges, haltloses und schwitziges Liegen, das gemeinhin als weich bezeichnet wird, was aber falsch ist. (Ergo wird 'weiches Schlafen' propagiert, weil das billige Material nicht mehr hergibt. Ausnahme unter den Billigmatratzen ist der brettartige (Bonnell-) Endlos- Federkern oder harter Schaum, über den wir gar nicht erst reden wollen, dessen Verkäufer aus gleichem Grunde für 'hartes Liegen' werben :-)

Es braucht aber zuerst einmal und vor allem die Absicht ein gutes Produkt zu schaffen! Dann kann man die passenden Zutaten finden oder schaffen und diese dann auf sinnvolle Weise zusammenzufügen. Was dabei herauskommt ist allemal befriedigend und wenn man es lange genug übt wird's auch richtig gut.
So einfach machen wir das.

harte oder weiche Betten

Alles eine persönliche Entscheidung

NB: Weich ist etwas anderes als instabil, schwammig, durchgelegen. Eine weiche Matratze kann stabil und unterstützend sein – eine harte Matratze hingegen ist nicht unbedingt stabilisierend, wenn sie konturlos und bretthart ist. Eine gute Matratze ist immer stabil, tragend, entlastend, ergonomisch – fest genug, um stabil / getragen zu liegen und 'weich' / elastisch genug, den Körperkonturen (Hüfte und Schulter) ihren Raum zu geben. So betrachtet ist 'weich' oder 'hart' liegen eine ganz persönliche Entscheidung.

Ein Detail-Unterschied liegt zwischen weich oder hart in der ganzen Matratze und weich oder hart an der Oberfläche der Matratze, der Kontaktfläche. Eine insgesamt weiche Matratze lässt Sie, je nach Körpergewicht tiefer einsinken. Eine weiche Oberfläche entlastet nur die Drucksensoren in der Haut, während die Matratze insgesamt fest sein kann.

Die meisten unserer Futons sind genau so konzipiert: Mit sanfter Oberfläche und festem Gesamtgefühl. Auch unser Naturlatex ist beispielsweise so fest angelegt, dass er das Futon nicht weich macht, sondern elastisch.

Hier sind ein paar Ideen zum Thema

» Mögen Sie es gern anschmiegsam und kuschelig?
Dann dürfen Sie sich in unserer Einteilung in Richtung 'weich' orientieren.

» Haben Sie ein Druckgefühl an der Hüfte oder wissen nicht recht wohin mit Ihrer Schulter?
Orientieren Sie sich bei uns eher in Richtung 'weich'. Ein Futon mit doppeltem Latexkern tut Ihnen gut, am besten mit zusätzlichem Topper .
Achten Sie auf ein passendes Kissen für die Schulter.

» Schlafen Sie stets auf der Seite liegend ein und haben dabei das Bedürfnis, die Knie anzuziehen?
Vermutlich ist Ihre Unterlage zu fest, zu unelastisch an der Oberfläche. Da kann bereits ein Topper (Zusatzauflage) hilfreich sein, wie z.B. Zen 4. Sorgen Sie für genügend Elastizität / Anpassung an der Oberfläche.

» Liegen Sie zum einschlafen in der 'stabilen Seitenlage'? Dann ist Ihre Matratze zu instabil oder einfach durchgelegen und muss ausgetauscht werden. Eine Empfehlung für ein Produkt lässt sich daraus noch nicht ableiten.

» RückenschläferInnen mit dem Gefühl von Hohlkreuz?
Futon mit bauschiger Oberfläche; z.B. BIOFUTON DW 4.0

» Frauen tendieren eher zu festen Unterlagen mit weicher Oberfläche, Männer mögen es häufig –besonders an den Schultern– lieber etwas weicher, aber mit fester Oberfläche, was einerseits physiognomisch bedingt ist (Hüften brauchen es stabil, Schultern elastisch) und andererseits am (meistens) unterschiedlichen Wärmebedürfnis liegt (oben weich = wärmer, oben fest = kühler). Doch aufgrund des (meistens) unterschiedlichen Körpergewichts gleicht sich das so weit aus, dass die meisten Paare gut auf dem gleichen Futon liegen.

» Bauch- und Rückenschläfer (Einschlaf-Position) brauchen feste(re) Unterlagen mit guter Mitten-Stabilität, Seitenschläfer brauchen weichere, elastischere, besonders an der Oberfläche.

» 'Schwere' Menschen können 'weiche' Unterlagen benutzen, wenn diese aus 'gutem, stabilem' Material gebaut sind, brauchen aber mehr Volumen / Matratzenhöhe.

» Breite Futons / Matratzen (ab 160cm) brauchen mehr Volumen / Matratzenhöhe, weil die Oberflächenspannung des Bezuges mit der Breite nachlässt. Wir empfehlen: ab 160cm Breite das Futon eine Stufe höher als notwendig wählen.

» Futons sind allgemein anfangs weicher, weil sich die Fasern darin noch verfestigen, vor allem die Baumwolle. Unsere Futons setzen sich nur wenig, 10-20%. Ein reines Baumwoll-Futon dagegen sackt im Laufe einiger Jahre um 30-50% und wird hart, wenn es nicht ständig gepflegt / bewegt wird.

Alle unsere Produkte sind grundsätzlich stabil genug, jeden durchschnittlichen Menschen gut zu tragen.
Die Gewichtsangaben an den Produkten sind eine Orientierungshilfe, und sie sind recht eng gefasst, weil wir Ihnen hohen, wie dauerhaften Komfort bieten möchten.

Das gute Maß für's Bett (Matratzengröße)

Dies ist natürlich eine Entscheidung des persönlichen Empfindens oder der Raumsituation. Grundsätzlich kommen Einzelpersonen mit 100cm Breite gut aus und liegen auf 120-140cm sehr komfortabel. Die meisten Paare bevorzugen 160-180cm Breite, bei großem Kontakt- und Wärmebedürfnis 140cm ...
200cm Breite für die Bewegungsintensiven oder als Familienbett. Apropos "Familienbett", ein mittlerweile häufiges Thema: Während der Klassiker das 200cm breite Bett ist, entscheiden sich immer mehr Paare für flexible Varianten, z.B. zwei 140er Futons, wovon dann eines später ins Kinderzimmer umzieht oder 160cm + 90cm. Als Unterlage für's variable Familienbett empfiehlt sich ein niedriges und anbaufähiges Bett, wie Proof oder Tatami.

Paare die federnde Matratzen gewohnt sind, tendieren häufig zu großen Maßen, um der gegenseitigen Beeinträchtigung (wippen / ferdern) auszuweichen. Doch ein gutes, ruhiges Futon, schützt davor grundsätzlich und darf deshalb etwas schmaler sein, weil sich eine durchgehende Liegefläche ohnehin größer anfühlt, als zwei einzelne, mit Ritze.

Futon in Übergröße

Betten in Überlänge

Die meisten Menschen sind daran gewöhnt, im 200cm langen Bett zu schlafen, auch wenn Sie eigentlich zu lang dafür sind. Das Schlafpolster sollte etwa 20cm länger sein als Ihr Körper – das schafft Entspannung. Wenn Sie also 1,90m oder länger sind, ermöglicht ein 210cm / 220cm langes Bett es Ihnen, sich auszustrecken und die Körperhaltung einzunehmen, die Ihnen entspricht.

Dies gilt ebenso für die Bettdecke, denn wenn diese nicht lang genug ist, wird sich der Körper stets etwas zusammenziehen, um die Wärme zu halten und kann entsprechend schlechter entspannen.
Die Bettdecke sollte ab 1,80m Körperlänge 220cm lang sein.

Das Komfort-Paket

Nichts für klassische Futon Schläfer, aber mittlerweile so beliebt, dass wir es all jenen empfehlen möchten, die von Kaltschaum-/ Taschenfederkern-Matratze oder Wasserbett zum natürlichen Futon-Schlafvergnügen wechseln. Die TWIN-Kombi eines starken Futons mit einem zusätzlichen leichten shiatsu Futon als Topper. In dieser Verbindung paart sich des Volumens Kraft mit der Magie des Schmiegens.

Eine beliebte Kombination bildet z. B. das Biofuton DW 5.0 (Rosshaar) mit dem Yasumi 3+1. Mit dem Yasumi 3+2 /Sensitiv als Topper, erzielen empfindliche Seitenschläfer einen enormen Komfort-Unterschied.

Paare mit unterschiedlichem Gewicht oder Festigkeitsbedarf (ein Bauch-/ ein Seitenschläfer) wählen zwei Basis-Futons, z. B. Biofuton DW 5.1 + DW 5.1 /Sensitiv + einteiligem Topper, für eine gemeinsame große Liegefläche.

FUTON DX4 (1x Rosshaar, 1x Kokos) mit Yasumi 3+1 als Topper, für Paare die bereits Futon erfahren sind und sich etwas weicher betten möchten.

Bereits auf einem klassischen Rollrost bereitet solche Kombi bemerkenswerten Komfort. Auf Ergovlex Lattenrosten verschafft es denjenigen, die es anschmiegsam lieben (besonders empfindlichen Seitenschläfern) ein Komfort-Glücksgefühl, wie es vielleicht Boxspring-Betten jenseits der 4000€ Marke vermögen.

Wenn Sie Hilfe benötigen, um Ihre perfekte Kombi zu finden, geben Sie uns bitte detaillierte Angaben per Kontaktformular / Beratungsformular oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit ist heutzutage –vorwiegend durch das Marketing von Großunternehmen– zum Modebegriff geworden und manche, ohnehin gesetzlich geregelte Selbstverständlichkeiten werden als Nachhaltigkeit verkauft.

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit der konsequente Umgang mit ökologisch vernünftigen Materialien sowie die Fertigung hochwertiger Produkte von langer Lebensdauer.

Denn: Was passiert, wenn Produkte nur für den schnellen, kurzzeitigen Gebrauch taugen? Sie werden häufig ausgewechselt und verursachen sinnlose Müllberge? Wozu führt es, wenn Menschen so wenig Geld verdienen, dass sie nur billige Produkte kaufen können? Sie werden immer ärmer, weil sie ihre billigen Produkte häufig auswechseln müssen, dazu kommt mentale wie gesundheitliche Beinträchtigung durch schlechte Produkte.

Neben dem ökologischen und ökonomischen Dilemma, das am minderwertigem Konsum hängt, geht es auch um den kulturellen Verfall einer Gesellschaft, die heute konsumiert, morgen wegwirft und übermorgen kaum noch eine Erinnerung hat, an die Dinge, die heute das Leben bestimmen. Gute Dinge, besonders Möbel wachsen in die Kultur einer Gesellschaft hinein und dokumentieren ihre Entwicklung, speichern Erinnerungen. Die sogenannten Klassiker hätten diesen Status nicht erlangt, wären sie aus schlechtem Material oder schlechter Fertigung.

Ein gutes Futon / eine gute Naturmatratze kann 15 - 25 Jahre gute Dienste Leisten, je nach Qualität und Nutzung. Unsere Produkte können das!
Handwerkliche Manufakturarbeit ist ein Teil des Prozesses, faire Arbeitsbedingungen ein weiterer. Nachhaltige Produkte und Futons

Das Liegegefühl auf Futon ...

... ist anders als auf anderen Matratzenarten.

» Futon ist erdig – wie eine üppige Blumenwiese im Sommer
» stark – gibt Ihnen ein sicheres Gefühlç
» stabil – wie am weichen Sandstrand zu liegen
» ruhig – ohne federn und wackeln
» gleichmäßig – wie immer Sie sich bewegen
» fest – gibt es Ihnen Auskunft über Ihren Körper
» klimatisch – hohe Diffusion macht prima Klima im Bett
» hautfreundlich – dank naturreiner Bio-Oberfläche
» naturrein – bis in die Fasern
» ehrlich – ohne sinnfreie Zusatzeffekte
» wolkig – wenn mit Flausch-Schurwolle
» kuschelig – wenn Latex und Wolle Sie verwöhnen
» behaglich – weil es sich rasch an Ihrer Wärme wärmt
» sanft – wenn es das richtige ist
» elastisch - dank guter Materialien und intelligentem Aufbau
» paarfreundlich – weil breit und still
» langlebig – weil: bestes Material in bester Verarbeitung
» schön – sowieso :-)

Ein Futon von FUTONWERK ist all dies.

Es ist fest und still, doch nicht hart, sondern sanft elastisch, es gibt das stabile, erdige Gefühl, sicher getragen zu werden, ohne federn oder einsinken, was auch Paaren ein ruhiges, nestartiges Beisammensein schenkt.

Die hohe Diffusion hält ein trockenes, wohliges Bettklima, unterstützt von der hautfreundlichen, antistatischen und hygienischen Wirkung der naturreinen Materialien.

Stellen Sie sich vor, Sie liegen auf einer üppigen Sommerwiese (ohne Insekten :-). Die kräftigen, dichten Gräser und all die vielen kleinen Wiesenblumen bieten ein weiches, geschmeidiges und gut durchlüftetes Polster, das Ihrer Körperform angenehm nachgibt und Sie behaglich einbettet. Dennoch bleibt das Grundgefühl erdig, stabil und sicher.

Doch während die Wiese auf die Dauer hart würde, weil die Gräser nachgeben und der feste Wiesengrund Ihnen nicht genügend elastisch ist, bleibt ein Futon mit Naturlatex-Kern konstant in seiner geschmeidigen Elastizität; ohne federn, wippen oder einsinken und mit dauerhafter Lüftung.

Was Futons von FUTONWERK auszeichnet

» alle Materialien sind naturrein, schadstoffgeprüft und bester Qualität
» perfekte Materialkomposition, über viele Jahre erprobt
» höchste handwerkliche Erarbeitungsqualität Passgenauigkeit, Formstabilität und Dauerhaftigkeit
» Fertigung auf Bestellung = frische Ware und die Möglichkeit individueller Anpassung
» schnelle und kostenlose Lieferung
» erstklassiges Preis-/Leistungsverhältnis
» bestmögliche persönliche Beratung führt zum gewünschten Ergebnis.

Baumwolle im Futon / Baumwoll-Futon

Baumwolle ist ein wunderbares Material, mit tollen, nützlichen Eigenschaften. Als Füllmaterial für Futon-Matratzen ist sie jedoch nur bedingt geeignet, als ausschließliches Füllmaterial eigentlich gar nicht. Baumwollfasern sind sehr fein, dadurch entsteht das sanft kuschelige Gefühl, das sie auszeichnet. Andererseits hat eben dies auch zur Folge, dass sie leicht zusammengedrückt werden und verhärten. Die intensive Diffusions-Eigenschaft (Feuchte-Aufnahme) der Baumwollfasern bringt ein exzellentes klimatisches Regulativ ins Futon, deshalb verwenden wir sie gern als Ergänzung im Innern und wegen ihrer einzigartigen anti-statischen Wirkung. Allerdings gibt die Baumwolle die Feuchte nicht so leicht wieder weiter wie beispielsweise die Schurwolle, was zu Verschleiss fördernder Bakterienbildung führt.

Je reiner und kräftiger die Baumwolle-Faser, desto besser ist sie geeignet. Im Futon liegt sie am besten unterhalb der Schurwolle, so dass diese beiden Fasern ihre guten Eigenschaften zusammenlegen können. Reine Baumwoll-Futons sind nach kurzer Zeit flach und hart / brettig, wenn sie nicht regelmäßig aufgerollt und gelegentlich in die Sonne gelegt werden. Dies ist auch der hiesig üblichen Aufbereitung –kurzstapeliger Fasern in Vliesform– geschuldet. Im klassischen Japanischen Baumwoll-Futon wird eine ganz andere Baumwolle auf ganz andere Art verarbeitet, was zu einem anderen Ergebnis führt. In Deutschland als 'klassisch Japanisch' angepriesene, auffallend preisgünstige Futons haben mit dem Japanischen Original kaum Ähnlichkeit. Letztere wären aber hier einfach zu teuer.

Futon aus Baumwolle

Der Unterschied zwischen FUTON und Matratze

Häufig werden wir gefragt, worin der Unterschied zwischen einem Futon und einer herkömmlichen Matratze besteht. Der wesentliche Unterschied liegt in der Bauweise.
Die konventionelle Matratze besteht zum einen aus dem Kern und zum anderen aus dem versteppten Bezug. Der Kern ist für Tragfähigkeit, der Bezug reguliert das Klima. Sofern der Kern mehrschichtig ist, sind diese Schichten in der Regel verklebt. Futon besteht aus einer Vielzahl von Schichten im Bezug, die nur an einigen Punkten miteinander verbunden sind. Tragfähigkeit und Klimafunktion sind dadurch miteinander verbunden. Durch die lose Schichtung bleiben die Materialien durchlässig und elastisch.

Die Qualität ist der entscheidende Faktor

Man erkennt an diesem – für Laien – geringfügigen Unterschied, dass es beim Schlafpolster mehr auf die Qualität ankommt (Material und Verarbeitung) und weniger auf die Art / Sorte der Matratze. (Eine gute Federkern-Matratze – ab ca. 1000€ (90x200cm) – ist besser als eine mäßige Schaummatratze oder ein schwaches Futon.) Eine Federkern-Matratze erstklassiger Herkunft (Treca, V-Spring, Håstings, Schramm, …) unterscheidet sich von unseren BioFutons vorwiegend durch die Metallfedern, die wir durch Naturlatex ersetzten. Fasern und Verarbeitung ähneln sich sehr und synthetische Materialien, die ein schlechtes Bettklima schaffen, kommen auch dort kaum vor.
Und: Starke Matratzen sind immer auch schwer.

Schlafverlauf / Schlaf-Phasen

Der Schlaf verläuft in verschiedenen Phasen, die sich anhand unterschiedlicher Hirn-Frequenz darstellen lassen. Es beginnt mit der Einschlaf-, der sog. Alpha-Phase (meditative Phase), hier hat das Hirn eine Schwingungsfrequenz von ca. 12-14 Hz erreicht und wir befinden uns im Übergang zum Leichtschlaf, von dort aus geht es zunächst schnell in den Tiefschlaf um / unter 4 Hz, dazwischen immer wieder REM-Phasen (Rapid Eye Movement), anfangs der Nacht mehr Tiefschlaf (1-2 Std.), später immer mehr REM (1-2 Std.), die meiste Zeit jedoch Leichtschlaf (3-4 Std.).

Zur Nacht, oder mit eintretender Ruhe schütten Drüsen große Mengen Wachstums-Hormone aus, die für die zelluläre Regeneration sorgen, diese können im Schlaf am besten arbeiten, da die meisten Organe kaum tätig sind. Während des Tiefschlafes findet deshalb ein gewichtiger Teil dieser lebensnotwendigen und Lebensenergie schaffenden Prozesse statt. Wohl dem, der so gebettet ist, das es stattfinden kann, dessen Schlafpolster so stabil und elastisch ist, dass der Körper eine sichere Position halten und sich dabei auch bewegen kann, ohne den ganzen Muskelapparat zu betätigen.

Zu Bewegungen kommt es vorwiegend in der REM-Phase, wenn sich schreckhafte Momente des Tages entladen und natürlich im Leichtschlaf, damit alle Körperteile ausgewogen in den verschiedenen Positionen verweilen und die Säfte ausgeglichen fließen können. 30 – 60 Bewegungen (einzelne, nicht Drehungen) finden durchschnittlich im natürlichen Schlafablauf statt; auch hier Bedarf es einer guten Elastizität der Unterlage. Ebenso interessant wie unerforscht ist die Alpha-Phase, das Tor zum Schlaf, während der wir zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein schweben und auf energetische Weise mit anderen in Kontakt treten können. Sie ist es auch, die den neuerdings (wieder) entdeckten Kurzschlaf tagsüber kennzeichnet.

Dies ist nur ein sehr kurzer Abriss, eines sehr komplexen Prozesses, den wir Menschen noch lange nicht verstehen – so gibt es bis heute lediglich eine Reihe von Hypothesen über den Sinn und die Funktion der Einrichtung Schlaf. Fest steht einzig, dass er unverzichtbar ist für Homo Sapiens und bevorzugt im Dunkeln stattfindet, weil wir dann verstärkt Melatonin produzieren, das körpereigene Schlafmittel. Unter dem Einfluss des Lichtes (vor allem des Sonnenlichtes) wird mehr Serotonin erzeugt, das uns wach macht / hält.

Phasen während des Schlafens

Schlafstörungen

Häufig wenden sich Menschen wegen akuter Probleme an uns. Diese Probleme sind deshalb so häufig weil viele Leute a) zu viel Zeit vergehen lassen, bis sie sich eine neue Matratze kaufen und b) auf minderwertigen Billigmatratzen liegen, die dem eigentlichen Bedarf nicht gerecht wird. Letzteres ist oft den Werbeversprechen großer Anbieter geschuldet, die in keinem Zusammenhang mit der Produktqualität stehen. Die meisten dieser Probleme können wir recht einfach lösen, mit guter Produktqualität und fairer Beratung.

Wir können keine medizinischen Ratschläge geben, sondern nur auf allgemeine Erfahrungen, die wir tagtäglich machen Bezug nehmen und auf die allgemein hilfreichen, innerhalb unseres Wirkungsbereichs liegenden Methoden bzw. Produkte sowie den Umgang damit verweisen. Schlafstörungen oder Rückenschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Einige liegen in der individuellen Physiognomie und (möglicherweise ungünstigen) Lebensführung. Hier können Osteopathen, Ärzte oder Apotheker vielleicht weiterhelfen. Wir können Ihnen lediglich eine gute Matratze anbieten, die gut zu Ihnen passt, sowie das Drumherum. In der Regel bringt das guten Erfolg.

Schlafstörungen durch eine schlechte Matratze

Schwitzen, Frieren, Unruhe, Druckschmerz, Verspannungen, ...

Nächtliches Schwitzen ist überwiegend ein Männer-Problem (ca. 90:10, wenn man das Klimakterium ausblendet). Es kann auf ungünstige Ernährung oder Stoffwechsel-Probleme hinweisen, ist aber in den meisten Fällen schlicht dem schlechten Bettklima geschuldet.

Wer des nachts viel schwitzt sollte sowohl eine Matratze und unbedingt eine Bettdecke aus gut diffundierenden (Feuchte durchlässigen) Materialien benutzen. Futons / Naturmatratzen können das und Bettdecken mit Naturfaser-Füllung ebenfalls. Synthetikfaser-Füllungen gehen gar nicht, weil sie keine Feuchte durchlassen, Federn ebenfalls nicht - höchstens reine, feine Daunen. Das Problem des nächtlichen Schwitzens resultiert vorrangig aus dem Feuchtestau, der aufgrund von Materialien entsteht, die keine Feuchte durchlassen.

Merinowolle, Baumwolle, Seide, Kamelflaum u. ä. beenden das Problem in der Regel unmittelbar. Bettwäsche aus Baumwolle (oder Halbleinen) versteht sich von selbst. Wenn Sie auf einer Naturmatratze und unter einer leichten Naturfaser-Decke, bei geöffnetem Fenster noch schwitzen, dann sollten Sie medizinische Hilfe suchen. Zu geringer Wasser-Konsum kann auch zu dem Problem beitragen*.

Nächtliches Frieren ist vorwiegend ein Frauen-Thema (etwa 70:30) das meistens ab ca. vierzig, bei Männern 5-10 Jahre später auftritt und mit dem nachlassenden Hautwiderstand zu tun hat. Zu spätes Zubettgehen kann sich negativ auswirken, weil der Organismus in der Nacht die Körpertemperatur leicht senkt, etwa um 2-3h ist der Tiefpunkt, was das Einschlafen in dieser Zeit erschwert. Ein paar Kohlehydrate am Abend sind günstig, um den Energiewert in der Einschlaf-Phase hoch zu halten. Auch ein latenter Flüssigkeitsmangel kann das Problem verstärken, bei Menschen die zu wenig Wasser trinken*. Matratzen und Bettdecken aus synthetischen Materialien verstärken das Problem des Frierens, weil diese Materialien nicht gut Wärme aufnehmen / speichern können. Wenn Sie häufig frieren, sollten Sie eine Duo-Decke aus Naturfasern verwenden, wenn Sie stark frieren aus Kamelflaum oder Cashmere. Eine Duo-Decke besteht aus zwei leichten Decken, mit einer Luftkammer dazwischen, wie Sie es vom 'Zwiebel-Look' kennen. Sie lässt Feuchte durch und hält Wärme am Körper, so schafft sie ein angenehmes Bettklima.

Unruhe beim Einschlafen oder sogar des Nachts lässt sich auf vielfältige Weise bearbeiten. Schlafengehen wenn man müde ist, nicht hungrig zu Bett gehen, keine Alltagsgedanken zum einschlafen, stattdessen an etwas Schönes, Wohltuendes denken ... eine kleine Traumreise, Meditation, ruhige Musik am Abend, nicht vom Fernseher oder Computer direkt ins Bett, in akuten Phasen eine Entspannungsmusik auflegen oder ein Gedicht lesen, u.s.w. Auch das Bett selber hat einen großen Einfluss. Synthetische Materialien –besonders die billigen– erzeugen elektrostatische Spannung. Der Effekt einer federnden Matratze muss wohl nicht weiter erläutert werden, der federnde Lattenrost macht das gleiche. Beide zusammen machen schlichtes Einschlafen zum Abenteuer und je schwerer Sie sind desto schlimmer wirkt der Trampolin-Effekt.

Unruhige Menschen brauchen eher eine feste, zumindest aber stabile Matratze, aus nicht federnden Materialien und einen nicht federnden Lattenrost (der keinesfalls breiter als 100cm sein sollte. Die Oberfläche der Matratze darf weich und anschmiegsam sein, was man auch mit Unterbett oder Topper erzielen kann. Auch nicht zu unterschätzen ist der Einfluss des Bettplatzes und der Liegerichtung, besonders bei sensitiven Menschen.

Druckschmerz tritt vorwiegend bei Seitenschläfern im Hüft- und Schulterbereich auf und ist das einfachste Problem. Ihre Matratze ist zu fest oder zu unelastisch. In der Seitenlage haben Sie eine geringe Kontaktfläche, das Gewicht des Körpers liegt auf wenigen Punkten.Wechseln Sie auf eine anpassungsfähigere Matratze oder / und nehmen Sie einen Topper hinzu, eine leichte, weiche Zusatzauflage, wie zum Beispiel das shiatsuFuton Zen 4 für leichte Leute, für schwere ein Yasumi 3+1.

Verspannungen (morgendliche, beim Aufstehen) im Bereich der Halswirbelsäule, im Nacken, an den Schultern treten bei Seitenschläfern auf und sind das Ergebnis einer zu festen oder unelastischen Matratze und / oder des falschen Kopfkissens. Ist die Matratze zu unelastisch oder fest, wird die Schulterpartie gestaucht, was biegsamen Menschen kaum etwas macht, bei weniger biegsamen oder jenen die lange Zeit auf der gleichen Seite liegen führt es auf Dauer zu heftigen Verspannungen.

Ursachen für Schlafstörungen

Das Kopfkissen für Seitenschläfer sollte den Abstand zwischen Kopf und Schulterkante ausgleichen und schmal sein (40x80cm). Ist das Kissen zu fest oder dick, drückt es den Kopf in der Rückenlage zu hoch. Ist das Kissen zu weich oder dünn, sinkt der Kopf in der Seitenlage zu weit. Und in beiden Fällen wird das Liegen mit gebeugtem Hals (Embryo-Position) gefördert und es entstehen Verspannungen der Muskeln und Sehnen. Großmutters Kissenform von 80x80cm ist ungünstig für Seitenschläfer, weil Kopf und Schulter auf der gleichen Ebene liegen.

Bauch-/Rückenschläfer haben im Fall solcher Verspannungen eine im Kern zu weiche oder an der Oberfläche zu harte Matratze oder ein zu dickes Kissen. Der erste Fall ist leicht durch ein Futon gelöst oder ein shiatsuFuton Zen R... als Auflage. Bei der Zweiten Möglichkeit ebenfalls ein gutes Futon oder ein Zen 4 als Auflage. Auch hier gilt, dass der Einfluss des Bettplatzes und der Liegerichtung, besonders bei sensitiven Menschen nicht zu unterschätzen ist.

Dieser Artikel ist nicht abgeschlossen und wird beizeiten fortgesetzt.

*(Jahreszeitlich und Typ bedingt unterschiedlich ca. 1/4 Liter Wasser pro 10kg Körpergewicht sollte ein erwachsener Mensch täglich aufnehmen –Kaffee und Cola zählen nicht–, aber nicht direkt vorm Schlafengehen.)

Warum gibt es so viele schlechte Matratzen?

Dies hat mehrere Gründe: einmal ist da leider das allgemeine Desinteresse an diesem wichtigen Produkt. Wer interessiert sich schon für Matratzen? Aber warum ist das eigentlich so? Nun, was lernen wir denn über unseren Körper und den Umgang mit ihm, über den Schlaf, in der Schule, in der Familie, in den Medien? Wir lernen schön zu sein, uns fit zu trainieren, etc. Und auch viele Orthopäden haben über ein so gewichtiges Thema wie den Schlaf, bzw. die richtige Matratze nicht viel Brauchbares zu sagen (empfehlen visco-elastische Matratzen, wie Tempur!?). Kurz: wir lernen die Matratze als notwendiges Ding ohne Bedeutung kennen und einzuordnen. Also möchten die meisten Leute für dieses ‚Produkt ohne Bedeutung’, das man fast nie sieht, möglichst wenig Geld ausgeben.

Dann ist da die Anbieterseite, bestehend aus der Industrie, die mangels geeignetem Personal bzw. mangels tief gehendem Interesse, ebenfalls recht lustfrei das produziert, was möglichst wenig Aufwand und Kosten macht, aber zahlreich gekauft wird. Es mangelt dieer schwächelnden Branche an engagiertem Nachwuchs in Entwicklung und Management, weil ... nun ja, weil es eben von außen betrachtet so wenig interessant scheint.

Häufig haben Matratzen eine schlechte Qualität

Schlechte Beratung & Preiskampf drücken die Qualität

Dazu kommt auf der anderen Seite der Druck der großen Händler, die sich an Sonderangeboten berauschen. In den mittlerweile dominierenden Möbel-/und Matratzen-Supermärkten geht es um niedrige Personalkosten (statt geschultem Fachpersonal) und simple Flächen-Rendite. Der Kunde kriegt was er ‚will’ und wenn er denn, weil er es nicht besser weiß, etwas Billiges will, bekommt er es eben ... so dass am Ende das Material (wie die Verarbeitungsqualität) immer 'bescheidener' ausfällt. Ein Trauerspiel ist das, deshalb gibt es für die Freunde guter Qualität viel zu tun.

Es gilt hier das gleiche wie beim Kochen: Die Qualität der Rohstoffe / Materialien und das handwerkliche Knowhow bestimmen das Ergebnis. In der Hoffnung: Die nächste oder übernächste Gesundheitsreform erfasst den Zusammenhang zwischen schlechter Schlafkultur und orthopädischen Behandlungskosten. Dann wird die gute Matratze zur Pflicht, es wird mehr Informationen zum Thema geben ... und so wird dann ein informierter Konsument zum interessierten Kunden.

Test & Zertifikat

Dies ist ein schwieriges Thema, zu dem ich zahlreiche Geschichten und Anekdoten kenne. Ich möchte mich darauf beschränken, darzustellen, warum wir keinen Wert auf Test-Produkte und Zertifikate legen. Was den Bereich Test / Warentest, getestete Produkte angeht, gibt es, wie jeder weiß 2 Organisationen, die dieses Thema beherrschen, Stiftung Warentest, eine halbstaatliche Einrichtung, die vom Prinzip her, aufgrund ihres Status seriös ist, aber deren Testergebnis dennoch nur eingeschränkt verlässlich ist, schließlich scheut man 2 Dinge, die Schädigung von seriösen Unternehmen und das mögliche, daraus folgende Prozess/ -kostenrisiko.

Im Bereich der Matratzentests fällt auf, dass die Test-Kriterien teils so lasch sind, das auch 'schwache' Produkte passabel abschneiden. Die Verbraucher die nach Qualität suchen haben keine klare Entscheidungshilfe, der deutlich größeren Gruppe derer, die wenig ausgeben wollen, kommt man entgegen und fördert somit den Qualitätsverfall. Die andere Einrichtung 'Ökotest' ist von vornherein privatwirtschaftlich und kann die sichere Trennung von Anzeigenkunden und Testaspiranten nicht gewährleisten.

Testverfahren decken nicht alle Produkte ab

Ich kenne von beiden Seiten sowohl schlüssige, verlässliche Tests bzw. Testergebnisse, wie auch solche, bei denen man sich als seriöser Profi nur an den Kopf fasst oder einem das Lachen gehörig vergeht, wenn man davon betroffen ist. So weiss ich beispielsweise im Bereich der Naturmatratzen von Fällen, bei denen der eine Wettbewerber, der die gleichen QuL zertifizierten Materialien einsetzt wie andere, eine Note schlechter bewertet wurde, weil eben in dieser Material-Charge andere Ergebnisse ermittelt wurden. Es hätte also auch andersherum kommen können und jeweils macht es sich für denjenigen, der die schlechte Note hat deutlich bemerkbar. Auch misst man mit zweierlei Maß, da wird eine vollsynthetische (und Preis-/Leistungsmiserable) Tempur-Matratze plötzlich, im 2. Anlauf (!) für 'gut' befunden, während ehrbare Naturmatratzen auf 'befriedigend' abgewertet werden (Grundsatz), wenn sie Kunststoff enthalten. Für Verbraucher ist das nicht erkenntlich.

Von Stiftung Warentest ist bekannt, dass (ähnlich wie bei Ökotest) Produkte bestimmter Hersteller bevorzugt in den jeweiligen Test aufgenommen werden, während andere, genauso relevante Produkte nicht auftauchen. Wenn Hersteller also keine entsprechende 'Lobby-Arbeit' leisten, haben sie nur eine geringe Chance dabei zu sein. Im Ergebnis muss man zu dem Schluss kommen, dass es sich beim Test allzu sehr um ein marketing-technisches Instrument handelt, um das seitens der Industrie hart gekämpft wird, das aber qualitätsorientierten Verbrauchern keine befriedigende Unterstützung bietet.

Zumal Qualitätsprodukte häufig von kleinen Herstellern kommen und – auch aufgrund ihrer geringen Marktbedeutung – gar nicht erst im Test vorkommen. Im Laufe der Zeit habe ich genügend Erfahrung, sogar überwiegend positive mit Tests und Testergebnissen von Stiftung Warentest und Ökotest gemacht, um diese Entscheidung zu treffen, nicht damit zu arbeiten, um wahre Qualität angemessen darzustellen.

Futon in Bio Qualität

Ähnlich verhält es sich mit den Zertifikaten.

Selten sind die Zertifizierungskriterien für den Verbraucher klar zu durchschauen und es bedarf eines Vertrauens zur jeweiligen Zertifizierungsstelle. Die Hersteller, die das Zertifikat erhalten, müssen dazu bestimmte Bedingungen erfüllen, die aber nicht unbedingt gesichert geprüft oder überprüfbar sind, sondern es wird davon ausgegangen, dass sie eingehalten werden. Somit vertraut man letztlich doch wieder einem Unternehmen und das Zertifikat erhält eine marketing-technische Alibifunktion.

Wenn beispielsweise die Materialreinheit von Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (k.b.A.) dadurch gewährleistet wird, dass der Erzeuger 1x im Jahr eine Probe an ein Prüflabor schickt, so vertrauen Sie letztlich diesem Erzeuger oder dem Konfektionär, der diese Ware verarbeitet.

Wenn beispielsweise ein textiles Produkt mit einem Öko-Label verziert ist, das auf den Test von 200 Schadstoffen hinweist, macht es einen guten Eindruck und lockt uns zum Kauf. Ob es aber in zweifelhafter Weise irgendwo in Mittelasien hergestellt wurde, ist noch weniger erkennbar, als der andere Aspekt, dass es wirklich aus k.b.A. stammt.

Es gibt auch hier viele Beispiele und Geschichten, die am Ende deutlich machen, dass es um Vertrauen geht und das möchten wir über größtmögliche Offenheit in der Produktdarstellung und Beratung aufbauen, statt über ein Siegel. Um deutlich zu machen, dass es nicht an Zugang zum Thema Zertifizierung mangelt, sei erwähnt, dass ich den QuL mit gegründet und aufgebaut habe und heute Mitglied im IVN bin. Wenn Sie das Prüfzertifikat eines oder mehrerer unserer Materialien möchten, so senden wir diese auf Anfrage per Email zu.

Für Fragen zu diesen Themen stehe ich gern zur Verfügung.
Dietmar Wagner (2012)

Fachberatung

Haben Sie Fragen rund ums Schlafen oder wie Sie Ihr persönliches Produkt finden?

Kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular, füllen Sie das Beratungsformular aus oder rufen Sie uns an.

Telefonisch erreichen Sie uns unter:
Tel.: 0049 (0) 231 5898 112 0
Fax: 0049 (0) 231 5898 112 9
E-Mail: mail@futonwerk.de