Ein Futon besteht aus feinen Naturfasern, die empfindlich und verformbar sind. Haben sich durch Transport oder Lagerung Falten oder Wölbungen gebildet, lassen sich diese meist durch gleichmäßiges Ausstreichen mit der flachen Hand glätten.
Es ist normal, dass ein neuer Futon anfangs noch nicht exakt sein Nennmaß erreicht. Er kann zunächst 1 bis 2 cm kürzer oder schmaler sowie etwas dicker sein. Ursache sind die durch Fertigung und Transport aufgelockerten Fasern. Mit der Zeit setzen sie sich und der Futon erreicht seine endgültige Form.
Während der Einliegephase können Kuhlen oder leichte Verformungen entstehen. Diese sind normal und fallen je nach Futontyp, Körpergewicht und Untergrund unterschiedlich stark aus. Sie gleichen sich mit der Zeit weitgehend aus und beeinträchtigen den Liegekomfort in der Regel nicht.
Wie lange die Einliegephase dauert, hängt vor allem vom Verhältnis zwischen Futongröße und Körpergewicht ab. Ein kleiner Futon, der von einer schweren Person genutzt wird, kann seine endgültige Form bereits nach wenigen Wochen erreichen. Bei einem großen Futon mit einer leichteren Person kann dieser Prozess ein bis zwei Jahre dauern. Danach verändert sich der Futon nur noch langsam und wird über die Jahre lediglich geringfügig flacher.
Regelmäßiges Wenden und Drehen unterstützt eine gleichmäßige Formentwicklung. Während der Einliegephase empfiehlt sich ein Rhythmus von etwa 2–3 Wochen. Sobald der Futon seine endgültige Form erreicht hat, genügt es, ihn etwa alle drei Monate zu wenden.
Diese Einliegephase ist ein völlig normaler Bestandteil der Futon Pflege und betrifft nahezu jeden Futon aus Naturfasern – egal ob Baumwoll-Futon, Kokos-Futon oder Latex-Futon.




